Lexikon

Polythesmus

[
griechisch
]
Vielgötterei
der Glaube an eine Vielzahl von Göttern. Der Polytheismus kann entstehen aus dem Erlebnis der göttlichen Mächtigkeit eindrucksvoller Naturphänomene, durch Zusammenwachsen von Dämonengruppen zu Großgottheiten, durch Übernahme fremder Lokalgottheiten oder durch personale Verselbständigung der Eigenschaften eines Hauptgotts. Die Gesamtheit der Götter (Pantheon) kann nach verschiedenen Gesichtspunkten gegliedert werden: familiär, hierarchisch, nach dem Verhältnis zur Welt (Schöpfung, Erhaltung, Zerstörung der Welt) oder nach Heilsbeziehungen (Unheils- und Erlösungsgottheiten). Vielfach werden die Götter zu Dreiergruppen (Triaden) zusammengestellt.
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Der Gag der Pauli-Maschine

Der Physiker Wolfgang Pauli (1900–1958) wurde vor allem durch seine Pionierleistungen im Bereich der Quantenmechanik berühmt: Für das von ihm formulierte Pauli-Prinzip erhielt er 1945 den Nobelpreis. Es besagt, dass Elektronen oder andere Fermionen (Teilchen mit halbzahligem Spin) sich in ihren Quantenzahlen unterscheiden müssen...

Astronomen, Welt, Aussicht
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Leben in der Höllenwelt?

Verwirrende Venus: Forscher streiten um Biomoleküle in der Atmosphäre unseres Nachbarplaneten. von RÜDIGER VAAS Zürne der Schönheit nicht, dass sie schön ist, dass sie verdienstlos, wie der Lilie Kelch, prangt durch der Venus Geschenk! Lass sie die Glückliche sein! Du schaust sie, du bist der Beglückte“, heißt es in Friedrich...

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