Lexikon

Poth

Chlodwig, deutscher Karikaturist, * 4. 4. 1930 Wuppertal, † 8. 7. 2004 Frankfurt a. M.; 1947–1952 Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee; war danach für verschiedene Satirezeitschriften der DDR tätig; 1955 Übersiedelung in den Westen; 1962 Mitbegründer des Satiremagazins „Pardon“ und Mitglied der Neuen Frankfurter Schule; wurde besonders bekannt durch seine Karikaturenserien „Mein progressiver Alltag“ (1975), in der er die linksalternative Szene satirisch beleuchtet, und „Last Exit Sossenheim“ (ab 1990), mit der er den bundesrepublikanischen Alltag spitz kommentiert; weitere Werke: „Tanz auf dem Vulkan“ 1984; „50 Jahre Überfluss“ 1990; „Aus dem Leben eines Taugewas. Erinnerungen“ 2002.
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Wissenschaft

Flüchtige Dogmen

Warum werden in der Biologie immer wieder Dogmen aufgestellt – und meist auch wieder gebrochen? Schließlich kommt der Begriff „Dogma“ historisch aus Theologie und Philosophie und bezeichnet vornehmlich eine – meist „von oben“ – beschlossene oder gar verordnete grundsätzliche Lehraussage, deren Wahrheitsanspruch als unumstößlich...

Wasserstoff
Wissenschaft

Wasserstoff wie Erdgas fördern

In Nordfrankreich haben Forscher offenbar etwas gefunden, das es eigentlich nicht geben sollte: große natürliche Wasserstoff-Reservoire unter der Erde. Dieser „weiße“ Wasserstoff könnte die klimaneutrale Zukunft Europas enorm voranbringen. von ULRICH EBERL Lange galt es als gesichertes Wissen: Wasserstoff ist zwar das häufigste...

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