Lexikon

Neue Frankfurter Schule

Abk. NFS; seit Mitte der 1960er Jahre bestehende Künstlergruppe von in Frankfurt ansässigen Satirikern, Zeichnern und Schriftstellern, entstanden aus dem Trio F. W. Bernstein, Robert Gernhardt und F. K. Waechter, die der Gründungsredaktion der Satirezeitschrift „Pardon“ angehörten und später auch der Redaktion des Nachfolgemagazins „Titanic“; weitere Mitglieder u. a. Bernd Eilert, Peter Knorr, Eckhard Henscheid, Hans Traxler, Chlodwig Poth; ihr erst ca. 20 Jahre später etablierter Name stellt einen satirischen Rückgriff auf die von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno gegründete Frankfurter Schule dar; die Künstler der NFS unternahmen in ihren Cartoons, Zeichenstrips, Satiren und Nonsens-Poesien eine satirisch-kritische Bestandsaufnahme der deutschen Politik und gesellschaftlichen Befindlichkeiten und gelten heute als Klassiker der literarisch anspruchsvollen Satire und Karikatur in Deutschland.
Mikroskopieaufnahme der Poren auf einem Blatt
Wissenschaft

Pflanzen können bis sechs zählen

Je nachdem wie nass oder trocken es ist, passen Pflanzen ihren Wasserverbrauch an, indem sie über ihre Poren auf den Blättern mehr oder weniger Wasser verdunsten lassen. Bestimmte Umweltreize zeigen ihnen Wassermangel an, woraufhin die Pflanzen ihre Poren schließen. Dabei zählen und verrechnen sie aufeinanderfolgende Umweltreize...

Polarfuchs auf der norwegischen Insel Spitzbergen
Wissenschaft

Auf Inseln läuft das Leben langsamer

Auf Inseln ticken die Uhren anders. Diese Redensart gilt offenbar nicht nur für Menschen, sondern auch für Vögel und Säugetiere. Denn wenn diese auf Inseln leben, haben sie eine langsamere Lebensweise als ihre Verwandten auf dem Festland, wie Biologen herausgefunden haben. Demnach ist der Stoffwechsel der Inselbewohner oft...

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