Lexikon
Theọderich der Große
Er war ausgezeichnet und guten Willens in allem. Er regierte 33 Jahre. In seiner Zeit war Italien 30 Jahre lang vom Glück begleitet, derart, dass selbst Reisende Frieden hatten. Denn er tat nichts verkehrt. So regierte er die beiden Völker in einem, die Römer und die Goten ... Den Staatsdienst der Römer ließ er den gleichen sein wie unter den Kaisern ...
Während er ohne Bücherwissen war, besaß er doch solche Weisheit, dass manche seiner Worte beim Volk noch jetzt als Sprüche gelten ... Er war ein Freund von Bauten und ein Erneuerer der Städte. Er erneuerte die Wasserleitung von Ravenna, die der Kaiser Traianus hergestellt hatte, und leitete nach langer Zeit wieder Wasser herein. Den Palast stellte er bis zur Vollendung her ...
Er gefiel den Nachbarvölkern so, dass sie sich im Bündnis ihm unterstellten, indem sie sich ihn zum König wünschten."
Mit Schwung in die Quantenwelt
Ein nanometerkleines Kügelchen schwingt mit äußerst geringer Dämpfung. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten, um die Quantenphysik zu testen. von DIRK EIDEMÜLLER Die Quantenmechanik ist voll von Eigentümlichkeiten. So sind Quantenobjekte Welle und Teilchen zugleich, sie können sich zu ein und derselben Zeit an mehreren Orten...
Die Direktorin der Dinge
„In der Natur nimmt die Entropie die Rolle des Direktors ein, die Energie aber nur die eines Buchhalters.“ So hat der große Physiker Arnold Sommerfeld einmal die Aufgaben der beiden physikalischen Größen mit den ähnlich klingenden Namen unterschieden. Die Karriere der beiden Begriffe Energie und Entropie begann im 19. Jahrhundert...