Lexikon
Dietrich von Bern
germanische Sagengestalt, in der Theoderich der Große fortlebt. Nach dem älteren Hildebrandslied kam Dietrich von Bern (Bern = Verona) nach seiner Vertreibung durch Otacher (Odoaker) an den Hof des Hunnenkönigs Etzel, mit dessen Hilfe er nach 30 Jahren sein Reich zurückeroberte. Im Lauf der Jahrhunderte wurden die Sagen erweitert und ins Märchenhafte abgewandelt. Im Nibelungenlied ist Dietrich nur Nebenfigur, der leiderfahrene, doch überlegene, humane Fürst. Die vielfältigen Dietrichstoffe wurden um 1250 in der Thidrekssaga zusammengefasst.
Wissenschaft
Mit Bakterien gegen „Ewigkeitschemikalien“
Für Kochgeschirr, Outdoorkleidung und viele andere Anwendungsbereiche dienen Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) als Antihaft- und Imprägniermittel. Das Problem: Die Verbindungen gelten als nahezu unzerstörbar, reichern sich daher in der Umwelt und unserer Nahrung an und schaden unserer Gesundheit. Eine Studie deutet nun...
Wissenschaft
Bewaffnet die Stirn bieten
Horn oder Geweih: Wer trägt was und warum, und woraus besteht der Stirnaufsatz? Eine kleine zoologische Kopfschmuckkunde. von CHRISTIAN JUNG Auf dem Kopf des männlichen Hirschs sitzt ein spitzes Geweih – ein Kopfschmuck, der mit zunehmendem Alter durch Pracht und Größe beeindruckt. In Szene gesetzt durch entsprechendes...