Daten der Weltgeschichte
10. 4. 1998, Karfreitags-Abkommen weckt Hoffnung im Nordirland-Konflikt
Großbritannien
Nach 21. Monaten Verhandlungsdauer einigen sich die Teilnehmer der Allparteiengespräche über Nordirland unter Leitung des früheren US-Senators George Mitchell im Belfaster Schloss Stormont auf einen Friedensplan. Das „Karfreitagsabkommen“ sieht einen halb-autonomen Status für Nordirland vor, das weiterhin bei Großbritannien verbleiben soll. In einem zu bildenden nordirischen Parlament wird die Macht zwischen Protestanten und Katholiken geteilt. Auch die Beziehungen der Republik Irland zu Nordirland und Großbritannien erhalten eine neue Basis. Innerhalb bestimmter Fristen sollen inhaftierte Untergrundkämpfer freigelassen werden und müssen die Extremisten ihre Waffen abgeben. Am 22. Mai billigt die Bevölkerung Nordirlands das Abkommen, während die Bürger der Republik Irland in einer Volksabstimmung zugleich den in der Verfassung festgelegten Territorialanspruch auf den Norden der Insel aufgeben.
Flugsaurier: Zu Fuß zum Erfolg
Wie lebten Pterosaurier, wenn sie nicht in der Luft unterwegs waren? Diese Frage beleuchtet nun eine Untersuchung der Hände und Füße zahlreicher Arten aus der gesamten Entwicklungsgeschichte der Flugechsen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die frühen Vertreter noch an das Klettern in Bäumen angepasst waren, während spätere...
Die Sonderlinge
Sie unterscheiden sich grundlegend von allen anderen elektrochemischen Energiespeichern: Redox-Flow-Batterien. Forscher arbeiten daran, sie preiswerter und nachhaltiger zu machen. von FRANK FRICK Der Forschungsbericht von Lawrence Thaller beginnt recht unspektakulär: Für Systeme zu einer dezentralen Stromversorgung, die entweder...