Lexikon
Psychosomạtik
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psychosomatische Medizingriechisch
]medizinisch-psychologische Disziplin, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen Seele (Psyche) und Körper (Soma) und besonders mit den seelischen Einflüssen auf körperliches Geschehen bei der Entstehung von Krankheiten und Gesundheitsstörungen befasst. Seelische Dauerkonflikte können zu funktionellen Störungen und im weiteren Verlauf auch zu organischen Erkrankungen (Psychosomatosen) führen bzw. den weiteren Krankheitsverlauf beeinflussen, etwa bei Asthma oder entzündlicher Darmerkrankung. Als Sonderform psychosomatischen Geschehens gelten die somatoformen Störungen, die sich als körperliche Symptome äußern, aber bei denen kein organischer Befund nachweisbar ist, sondern für deren Entstehung und Aufrechterhaltung psychische Faktoren ausschlaggebend sind. Hierzu gehören Müdigkeit, Erschöpfung, Schmerzsymptome, gefolgt von Herz-Kreislauf-Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, sexuellen und neurologischen Symptomen.
Zur Behandlung psychosomatischer Krankheiten dienen neben Arzneimitteln u. a. körperliche Maßnahmen auch psychotherapeutische Methoden, um die ursächlichen Faktoren zu klären und nach Möglichkeit auszuschalten.
Wissenschaft
Knochen unter Strom
Die Heilung von Knochen lässt sich beschleunigen, wenn sie elektrisch gereizt werden. Dieser Methode wollen deutsche Forscher jetzt zum Durchbruch verhelfen, etwa für den Einsatz nach einer Tumor- oder Hüftoperation oder bei komplizierten Brüchen. von TIM SCHRÖDER Knochen ist elektrisch!“ Die Nachricht verbreitete sich 1957 unter...
Wissenschaft
Quanten Bullshit
Immer wieder hört man in öffentlichen Reden, dass etwas ein Quantensprung sei – womit dann jedoch in fast allen Fällen das Gegenteil der ursprünglichen Idee gemeint ist. Denn in der Physik sind Quantenübergänge bekanntlich das Kleinste, was die Natur zu bieten hat, zumal sie meist nach unten in einen Grundzustand verlaufen, in...