Lexikon
Pyrenạ̈enhalbinsel
Iberische HalbinselHalbinsel im äußersten Südwesten Europas, von dem sie durch die passarmen Hochketten der Pyrenäen abgeriegelt ist. Sie ist im Norden und Westen vom Atlantischen Ozean, im Süden und Osten vom Mittelländischen Meer umgeben und durch die Straße von Gibraltar von Afrika getrennt. Politisch aus Spanien, Portugal, dem Zwergstaat Andorra und der britischen Kronkolonie Gibraltar bestehend, umfasst sie (ohne Inseln) 590 000 km2 mit 49 Mio. Bewohnern.
Die Halbinsel ist ein massiver Hochlandblock, dessen Kern das 650–1000 m hohe, innere Bergland (Meseta) bildet; seine ausgedehnten Tafelhochländer von Alt- und Neukastilien sind durch das Kastilische (oder Haupt-) Scheidegebirge geteilt. Die Meseta wird von hohen Gebirgen gesäumt (Kantabrisches Gebirge 2648 m; Iberisches Randgebirge 2316 m; Sierra Morena 1796 m), an die sich im Nordosten das Ebrobecken, im Süden das sich breit zum Meer öffnende Guadalquivirbecken anschließen.
Neukastilien: Landschaft
Neukastilien
Die Provinz Cuenca ist Teil der historischen Landschaft Neukastilien im inneren Hochland der Pyrenäenhalbinsel.
© Spanisches Fremdenverkehrsamt/
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