Lexikon

Reạlschule

bis 1938 6-stufige Schule ohne Lateinunterricht, diente zur Vorbildung für praktische, technische Berufe. Die Bezeichnung ist seit 1952 auf die frühere Mittelschule übergegangen, die als 4- oder 6-klassige allgemeinbildende weiterführende Schule auf der Grundschule aufbaute und im Vergleich zum Gymnasium mehr praktisch orientiert war. Seit 1964 werden alle Sekundarschulen, die mit der 10. Klasse abschließen und einen höheren Bildungsstand als die Hauptschule vermitteln, als Realschule bezeichnet. Zu Beginn der 1990er Jahre wurde die Realschule in einigen Bundesländern mit der Hauptschule zusammengelegt, dabei entstanden die Mittelschule (Sachsen), die Sekundarschule (Saarland, Sachsen-Anhalt), die Regelschule (Thüringen), die integrierte Haupt- und Realschule (Hamburg), die verbundene Haupt- und Realschule (Hessen) und die Regionalschule (Rheinland-Pfalz). Nach erfolgreichem Abschluss der Realschule ist der Besuch von Fachoberschulen, Ingenieurschulen und der Übertritt in die Aufbaustufen des Gymnasiums möglich.
Illustration eines Gehirns, das gewaschen und gereinigt wird
Wissenschaft

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Wer gut schläft, fühlt sich nicht nur ausgeruht, sondern wacht buchstäblich mit frischem Kopf auf, wie eine neue Studie belegt. Demnach spült ein hormonell betriebener Mechanismus während des Tiefschlafs Abfallstoffe aus dem Gehirn weg, die sich tagsüber abgelagert haben. Diese natürliche “Müllabfuhr” reinigt Nacht für Nacht das...

Industrie, Roboter, 5G
Wissenschaft

Das Netz für die Fabrik der Zukunft

Der neue Mobilfunkstandard 5G ist besonders in der Industrie gefragt. Mobile Roboter lassen sich damit einfacher einsetzen, sicherer durch Werkshallen bewegen und können neue Aufgaben erledigen. von MARKUS STREHLITZ Das könnte ein Game-Changer für die Industrie sein“, meinte Robert Schmitt in einem Podcast des Vereins deutscher...

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