Lexikon

Reạlschule

bis 1938 6-stufige Schule ohne Lateinunterricht, diente zur Vorbildung für praktische, technische Berufe. Die Bezeichnung ist seit 1952 auf die frühere Mittelschule übergegangen, die als 4- oder 6-klassige allgemeinbildende weiterführende Schule auf der Grundschule aufbaute und im Vergleich zum Gymnasium mehr praktisch orientiert war. Seit 1964 werden alle Sekundarschulen, die mit der 10. Klasse abschließen und einen höheren Bildungsstand als die Hauptschule vermitteln, als Realschule bezeichnet. Zu Beginn der 1990er Jahre wurde die Realschule in einigen Bundesländern mit der Hauptschule zusammengelegt, dabei entstanden die Mittelschule (Sachsen), die Sekundarschule (Saarland, Sachsen-Anhalt), die Regelschule (Thüringen), die integrierte Haupt- und Realschule (Hamburg), die verbundene Haupt- und Realschule (Hessen) und die Regionalschule (Rheinland-Pfalz). Nach erfolgreichem Abschluss der Realschule ist der Besuch von Fachoberschulen, Ingenieurschulen und der Übertritt in die Aufbaustufen des Gymnasiums möglich.
Wissenschaft

Fatale Rauchzeichen

Dass Zigarettenrauch nicht gesund ist, weiß man schon lange. Wenn Raucherinnen und Raucher derart stark husten müssen, dass ihnen beinahe das Beuschel zum Hals rauskommt, nennt man das in Österreich deshalb gern einen Friedhofsjodler. Trotzdem war das Gezeter groß, als die Europäische Kommission unlängst empfohlen hat, rauchfreie...

Übergewicht
Wissenschaft

Neue Definition für Adipositas vorgeschlagen

Ob eine Person übergewichtig ist, wird bisher anhand des Verhältnisses von Gewicht und Körpergröße bestimmt. Dieser sogenannte Body-Mass-Index (BMI) berücksichtigt aber nicht die Verteilung des Fettes im Körper und lässt zudem außer Acht, dass beispielsweise auch viel Muskelmasse zu einem hohen Gewicht führen kann. Eine...

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