Lexikon
Regeneratiọn
Biologie
das Vermögen vieler Organismen, verloren gegangene Teile zu ersetzen. Bei der physiologischen Regeneration werden Körperteile erneuert, die laufend verbraucht (z. B. die obersten Epidermisschichten) oder periodisch abgestoßen werden (z. B. Haare der Säugetiere). Bei der Ersatzregeneration werden Stücke ersetzt, die z. B. durch Verletzung verloren gegangen sind. Bei Pflanzen und niederen Tieren kann aus Körperteilen der ganze Organismus wieder gebildet werden (Begonienblatt, Seesternarm). Im Allgemeinen nimmt die Regenerationsfähigkeit mit steigender Organisationshöhe ab. – Die Regenerationsfähigkeit ist ein Beweis dafür, dass im Zellkern die gesamte genetische Information eines Lebewesens vereinigt ist.
Wissenschaft
Schlafmittel stören die natürliche Reinigung des Gehirns
Wer gut schläft, fühlt sich nicht nur ausgeruht, sondern wacht buchstäblich mit frischem Kopf auf, wie eine neue Studie belegt. Demnach spült ein hormonell betriebener Mechanismus während des Tiefschlafs Abfallstoffe aus dem Gehirn weg, die sich tagsüber abgelagert haben. Diese natürliche “Müllabfuhr” reinigt Nacht für Nacht das...
Wissenschaft
Geiseltal: Ausgestorbener Laufvogel hat jetzt einen Kopf
Im Laufe der Zeit haben schon viele spektakuläre Urzeitwesen Deutschland durchstreift. Dazu zählt auch der 1,40 Meter große Laufvogel Diatryma geiselensis, der vor 45 Millionen Jahren im Geiseltal im heutigen Sachsen-Anhalt lebte – damals noch ein tropisches Sumpfgebiet. Nun haben Paläontologen erstmals einen Schädel dieses...