Lexikon

Renouveau catholique

[
rənuˈvo katoˈlik; französisch, „katholische Erneuerung“
]
eine philosophische, sozialkritische, hauptsächlich literarische, gesamteuropäische Bewegung aus religiös-christlicher Sicht. Bevorzugte Gattungen waren Priesterroman, Heiligenleben, Mirakel- und Mysterienspiele, dramatische Oratorien. Die Bewegung setzte am Ende des 19. Jahrhunderts ein, erreichte ihre Höhepunkte mit P. Claudel, L. Bloy, C. Péguy, G. Bernanos und F. Mauriac und beeinflusste in England vor allem T. S. Eliot, G. Greene, G. K. Chesterton, in Norwegen S. Undset und in Deutschland E. von Handel-Mazzetti, G. von Le Fort, E. Langgässer, W. Bergengruen, S. Andres, F. Werfel, E. Schaper u. a.
Plateosaurus trossingensis
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