Lexikon
Renouveau catholique
[
rənuˈvo katoˈlik; französisch, „katholische Erneuerung“
]eine philosophische, sozialkritische, hauptsächlich literarische, gesamteuropäische Bewegung aus religiös-christlicher Sicht. Bevorzugte Gattungen waren Priesterroman, Heiligenleben, Mirakel- und Mysterienspiele, dramatische Oratorien. Die Bewegung setzte am Ende des 19. Jahrhunderts ein, erreichte ihre Höhepunkte mit P. Claudel, L. Bloy, C. Péguy, G. Bernanos und F. Mauriac und beeinflusste in England vor allem T. S. Eliot, G. Greene, G. K. Chesterton, in Norwegen S. Undset und in Deutschland E. von Handel-Mazzetti, G. von Le Fort, E. Langgässer, W. Bergengruen, S. Andres, F. Werfel, E. Schaper u. a.
Wissenschaft
Freundschaft unter Affen
Verhaltensforscher interessieren sich sehr für das soziale Miteinander von Affen als nächste Verwandte des Menschen. Gute Bedingungen für ihre Beobachtungen bieten Parks wie der Affenberg Salem in der Nähe des Bodensees, wo halbwilde Berberaffen in natürlicher Umgebung leben. von CHRISTIAN JUNG Affen toben durchs Geäst, es knackt...
Wissenschaft
Amputation sorgt doch nicht für Neuverknüpfung im Gehirn
Unser Gehirn verfügt über eine neuronale Karte unseres Körpers, wobei verschiedene Regionen den unterschiedlichen Körperteilen entsprechen. Doch was geschieht mit dieser Karte, wenn wir eine Gliedmaße verlieren? Bisherige Theorien gingen davon aus, dass sich nach einer Amputation auch die Karte im Gehirn verändert. Der Bereich,...