Lexikon

Teilhard de Chardin

[tɛˈjar də ʃarˈdɛ̃]
Marie-Joseph Pierre, französischer Paläologe, Anthropologe und Philosoph, * 1. 5. 1881 Sarcenat,  10. 4. 1955 New York; 1899 Jesuit, 19051908 Chemie- und Physik-Dozent im Jesuitenkolleg in Kairo, 1922 Professor am Institut Catholique in Paris, ab 1923 Forschungen in China, Afrika und Asien, Mitentdecker des sog. Pekingmenschen; ab 1951 in den USA. Nach seinem Tod wurde das zum großen Teil bis dahin ungedruckte (von der Kirche lange Zeit abgelehnte) Gesamtwerk herausgegeben (französisch ab 1955, deutsch ab 1962), in dem Teilhard eine Philosophie, Anthropologie und Christologie nach dem Prinzip der Evolution entwarf. Werke: „Der Mensch im Kosmos“ 1955, deutsch 1959; „Die Entstehung des Menschen“ 1956, deutsch 1961.
KI-Empathie
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Lieber menschliche als künstliche Empathie

Chatbots können uns den Eindruck vermitteln, sie würden unsere Gefühle verstehen und empathisch darauf eingehen. Dabei wirken die Texte oft so authentisch, dass kein Unterschied mehr zu einem menschlichen Kommunikationspartner festzustellen ist. Und doch: Allein das Wissen, dass man mit einer künstlichen Intelligenz kommuniziert...

Als das ferne Kuipergürtel-Objekt Quaoar einen Hintergrundstern passierte, wurde dessen Licht von Ringmaterie absorbiert, die den Zwergplaneten in einer Distanz von 6,4 Quaoar-Radien umkreist. Doppelt so weit entfernt ist der 80 Kilometer große Mond Weywot (links unten). Der helle Stern oben ist unsere Sonne. ©Illustration: ESA/ATG
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Der seltsame Ring eines Zwergs

Ein Außenseiter im Sonnensystem lässt rätseln: Wieso ist aus dem Ring um Quaoar kein Mond entstanden?

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