Lexikon
Rosenkriege
eine Reihe von Bürgerkriegen (1455–1485) zwischen den Häusern Lancaster (Rote Rose) und York (Weiße Rose) des englischen Königshauses Plantagenet um die Thronfolge. Nachdem das Haus York Heinrich VI. den Thron streitig gemacht und diesen 1461 (bis 1483) mit Eduard IV. besetzt hatte, gingen die Ansprüche des Hauses Lancaster nach Heinrichs VI. Tod und seiner Erben Ermordung auf Heinrich Tudor, Earl of Richmond, über (1471). Nach der Schlacht bei Bosworth (1485) zwischen dem Bruder Eduards IV., Richard III., und dem Earl of Richmond wurde letzterer als Heinrich VII. (Haus Tudor) zum König ausgerufen. Die Rosenkriege waren das Ergebnis einer feudalen Anarchie und der Konzentration der Macht in den Händen weniger Magnaten, die sich Privatarmeen hielten. Der Wunsch nach Ruhe und Ordnung nach den Wirren der Rosenkriege führte zu einer Stärkung der königlichen Zentralgewalt.
Wissenschaft
»Jeder, der es wünscht, erhält nun Zugang zur Raumfahrt«
Der Stuttgarter Wissenschaftler Stefanos Fasoulas erklärt, weshalb der Einstieg privater Unternehmen die Raumfahrt beflügelt – und was das für die Forschung im All bedeutet. Das Gespräch führte RALF BUTSCHER Herr Professor Fasoulas, die Raumfahrt boomt wie lange nicht mehr. Was steckt dahinter? Im Prinzip wurde diese Entwicklung...
Wissenschaft
Ganz schön bizarr
Schon die vorletzte Folge dieser Kolumne ging von dem allzu gerne bemühten Allgemeinplatz aus, dass in der Wissenschaft jedes Ergebnis die Tür zu neuen Fragen öffnet. Diese Folge tut es wieder, startet von dort aus aber in eine andere Richtung. Denn so einleuchtend diese Feststellung auch sein mag, so sollte zugleich umgekehrt...