Lexikon
Rosenkriege
eine Reihe von Bürgerkriegen (1455–1485) zwischen den Häusern Lancaster (Rote Rose) und York (Weiße Rose) des englischen Königshauses Plantagenet um die Thronfolge. Nachdem das Haus York Heinrich VI. den Thron streitig gemacht und diesen 1461 (bis 1483) mit Eduard IV. besetzt hatte, gingen die Ansprüche des Hauses Lancaster nach Heinrichs VI. Tod und seiner Erben Ermordung auf Heinrich Tudor, Earl of Richmond, über (1471). Nach der Schlacht bei Bosworth (1485) zwischen dem Bruder Eduards IV., Richard III., und dem Earl of Richmond wurde letzterer als Heinrich VII. (Haus Tudor) zum König ausgerufen. Die Rosenkriege waren das Ergebnis einer feudalen Anarchie und der Konzentration der Macht in den Händen weniger Magnaten, die sich Privatarmeen hielten. Der Wunsch nach Ruhe und Ordnung nach den Wirren der Rosenkriege führte zu einer Stärkung der königlichen Zentralgewalt.
Wissenschaft
Spracherwerb: Schon Kleinkinder nutzen Kontextinformationen
Ein Apfel, eine Banane, eine Orange und … eine Modi. Ohne das Wort „Modi“ zu kennen, können wir in diesem Zusammenhang vermuten, dass es sich ebenfalls um eine Frucht handelt. Doch wann entwickelt sich diese Fähigkeit bei Kindern? Eine Studie zeigt nun, dass Kleinkinder bereits mit 15 Monaten in der Lage sind, aus dem Kontext...
Wissenschaft
Können wir Strom mit dem Erdmagnetfeld erzeugen?
Wenn es möglich wäre, das Magnetfeld der Erde zu nutzen, um elektrischen Strom zu erzeugen, dann würde das sicherlich bereits jemand tun, oder? Also geht es offenbar nicht, dachte ich. Und alle anderen dachten das auch. Bis ein Team von Physikern vor ein paar Monaten bewies, dass es doch möglich ist. Unfassbar! Wie soll das […]...
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