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LEXIKON

Douglas

Michael, US-amerikanischer Schauspieler und Produzent, * 25. 9. 1944 New Brunswick, N. J.; Sohn von Kirk Douglas; nach Fernseherfolgen als Schauspieler in der Serie „Die Straßen von San Francisco“ Durchbruch im Filmgeschäft als Produzent von „Einer flog über das Kuckucksnest“ 1975; seit den 1980er Jahren internationaler Leinwandstar: „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ 1984; „Eine verhängnisvolle Affäre“ 1987;
„Wall Street“ 1987;
„Der Rosenkrieg“ 1989; „Basic Instinct“ 1992;
  • Deutscher Titel: Falling Down Ein ganz normaler Tag
  • Original-Titel: FALLING DOWN
  • Land: USA
  • Jahr: 1993
  • Regie: Joel Schumacher
  • Drehbuch: Ebbe Roe Smith
  • Kamera: Andrzej Bartkowiak
  • Schauspieler: Michael Douglas, Robert Duvall, Barbara Hershey, Frederic Forrest
Im Stau auf dem Highway verliert ein arbeitsloser geschiedener Mann (Michael Douglas) die Nerven und verlässt einfach seinen Wagen. Er will unbedingt seiner Tochter zum Geburtstag gratulieren, was ihm per Gerichtsbeschluss untersagt ist. Als er zufällig an eine Waffe gelangt, wird er zum unberechenbaren Amokläufer, der sich zum Richter über ein seiner Meinung nach inhumanes und frustrierendes gesellschaftliches System aufschwingt.
»Falling Down« ist ein Film über die Folgen des anonymen Großstadtlebens. Mit der Darstellung des Psychogramms eines biederen Bürgers, ist zugleich die gesamte Gesellschaftsgruppe gemeint.
„Falling Down“ 1993;
„Ein perfekter Mord“ 1998; „Traffic - Die Macht des Kartells“ 2000; „Es bleibt in der Familie“ 2003; „The Sentinel - Wem kannst du trauen?“ 2006; „King of California“ 2007.
  • Deutscher Titel: Eine verhängnisvolle Affäre
  • Original-Titel: FATAL ATTRACTION
  • Land: USA
  • Jahr: 1987
  • Regie: Adrian Lyne
  • Drehbuch: James Dearden
  • Kamera: Howard Atherton
  • Schauspieler: Michael Douglas, Glenn Close, Anne Archer, Ellen Hamilton Latzen
Kontroverse Diskussionen löst Adrian Lynes Thriller »Eine verhängnisvolle Affäre« aus.
Dan Gallagher (Michael Douglas), ein glücklich verheirateter, aufstrebender Anwalt, trifft an einem Wochenende, das er ohne Frau und Tochter allein in New York verbringt, die attraktive und alleinlebende Lektorin Alex Forrest. Es kommt zum »One-Night-Stand«, dem Dan aber keinerlei Bedeutung beimisst. So kehrt er zurück in sein behagliches Familiennest.
Umso größer ist sein Schreck, als Alex selbstbewusst Ansprüche an ihn stellt. Dan weist jegliche Verantwortung von sich, und wenn er sich anfangs durch ihr offensives Werben geschmeichelt fühlte, so weicht dies mehr und mehr purer Angst: Vor ihren Selbstmorddrohungen, vor dem Psycho-Terror, den sie auf alle Familienmitglieder ausübt, vor allem aber vor dem Zusammenbruch seiner scheinbar so heilen Welt.
Mit diesen Szenen psychischer und physischer Gewalt schlägt das psychologisch aufgebaute Melodram um Schuld und Verantwortung in einen Thriller mit effektvoll inszenierten Schock-Momenten um. Bezüge zu anderen Filmen sind unübersehbar. So ist die spannende Badewannen-Szene Henri-Georges Clouzots Film »Die Teuflischen« (1955) entlehnt. Angesichts der Rückbesinnung auf dauerhafte Zweierbeziehungen im Zeitalter von AIDS ist der enorme kommerzielle Erfolg der »verhängnisvollen Affäre« vorprogrammiert: Mit Einnahmen von 156 Mio. Dollar avanciert er 1988 zum Kino-Hit in den USA.
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