Lexikon

Rücklagen

früher als Reserven bezeichnet, der Teil des Eigenkapitals eines Unternehmens, der über das Grund- oder Stammkapital hinausgeht. Offene Rücklagen sind auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen; sie setzen sich zusammen aus freien Rücklagen, deren Bildung in das Ermessen der Unternehmensleitung gestellt ist, und gesetzlichen Rücklagen, die besonders bei Aktiengesellschaften nach dem AktG gebildet werden müssen. Stille Rücklagen sind aus der Bilanz nicht zu erkennen; sie entstehen durch Unterbewertung von Vermögen oder Überbewertung von Fremdkapital. gesetzliche Rücklage, stille Rücklagen.
Wissenschaft

Überraschende Nahrung eines Urvogels

Er erinnert an einen Eisvogel – doch entgegen der bisherigen Annahme fraß der kleine Longipteryx vor 120 Millionen Jahren keine Fische oder Insekten, sondern Früchte. Dies geht aus zwei Fossilien des Urvogels hervor, bei denen sich Samenkörner im Magen erhalten haben. Möglicherweise war die Entwicklung seines ungewöhnlich langen...

Rydberg-Atome
Wissenschaft

Rechnen mit hochfliegenden Elektronen

Rydberg-Atome mit extrem angeregten Elektronenzuständen sind wichtig für die Quantentechnologie. Stuttgarter Forscher haben nun einen besonders langlebigen Rydberg-Zustand erzeugt. von DIRK EIDEMÜLLER Normalerweise tummeln sich Elektronen so nahe wie möglich am Atomkern. Nach den Gesetzen der Quantenphysik besetzen sie dabei...

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