Lexikon
Sạhara
[auch saˈha:ra; arabisch, „Wüsten“]
Geschichte
In der Sahara herrschten schon im Erdaltertum und Erdmittelalter aride (wüstenhafte) Verhältnisse, bezeugt durch typische Sedimente, wie den Nubischen Sandstein, Salz- und Gipsschichten. Während des Pleistozäns war der Wüstengürtel periodisch eingeengt (Pluvialzeit). Analog zu den mindestens über größere Flächen der Sahara verbreiteten besseren Lebensbedingungen während der Pluvialzeiten hat es mehrere Phasen gegeben, in denen der Mensch günstige Lebenschancen hatte. Funde von Knochen, Werkzeugen und Feuerstellen sowie Felsbilder bezeugen, dass bereits im Altpaläolithikum Jägervölker in der Sahara lebten und im Neolithikum Rinderhirten als Nomaden große Flächen bewohnten, die heute extrem wüstenhaft sind. Im letzten Jahrtausend v. Chr. gab es neben dem Reich der Garamanten im Fessan die punische, griechische und römische Kolonisation in den nördlichen Randgebieten der Sahara, während der die Ackerbaugrenze gegenüber der heutigen weit nach Süden verschoben war.
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