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LEXIKON

Satie

Alfred Erik, französischer Komponist, * 17. 5. 1866 Honfleur,  1. 7. 1925 Paris; Schüler von Albert Roussel; befreundet u. a. mit Claude Debussy und Maurice Ravel; schuf mit Jean Cocteau, Pablo Picasso, Léonide Massine und Sergej Diaghilew das Ballett „Parade“ (1916). Satie befreite die Musik des 20. Jahrhundert von vielen Konventionen und hat damit Komponisten von der Gruppe Les Six bis hin zu John Cage inspiriert; seine Werke sind antiromantisch, z. T. mit einförmigen, blockartigen Strukturen; schrieb Chansons und Unterhaltungsmusik, Orchesterwerke (sinfonisches Drama „Socrate“ nach Platon mit Solisten, 19171918) und geistliche Musik („Messe des Pauvres“ 1895); schuf mit den „Trois Gymnopédies“ (1888) und „Trois Gnossiennes“ (1890) eigene Formen der Klaviermusik und versah seine Klavierwerke z. T. mit witzigen oder absurden Spielanweisungen.
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