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LEXIKON

Siemens AG

Berlin und München, Großunternehmen der Elektrotechnik und Elektronik; 1966 hervorgegangen aus der Siemens & Halske AG (gegründet 1847 von W. von Siemens und J. G. Halske als Telegraphen-Bau-Anstalt, seit 1897 AG) nach Eingliederung der Siemens-Schuckertwerke AG, Berlin/Erlangen, und der Siemens-Reiniger-Werke AG, Erlangen; in rund 190 Ländern tätig auf den Gebieten Industrie, Energie und Gesundheit; Konzernumsatz 2010: 76,0 Mrd. Euro, rund 405 000 Mitarbeiter; in- und ausländische Tochtergesellschaften; Vorstandsvorsitzender seit 2007: Peter Löscher. 2007 geriet die Siemens AG wegen des Vorwurfs illegaler Preisabsprachen und des Vorwurfs von Schmiergeldzahlungen in die Schlagzeilen und wurde nach Ablauf der Ermittlungen von der EU-Kommission zu rund 419 Mio. Euro Kartellstrafe und vom Münchener Landgericht wegen Schmiergeldzahlungen im Bereich der Telekommunikationssparte zu 201 Mio. Euro verurteilt. Im Zusammenhang mit den Korruptionsvorwürfen traten 2007 der Aufsichtsratsvorsitzende Heinrich von Pierer sowie der Vorstandsvorsitzende Klaus Kleinfeld von ihren Ämtern zurück.
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