Lexikon
Sozialisatiọn
der Lern- und Erziehungsprozess, der das Hineinwachsen in die sozial-kulturelle Gemeinschaft durch Ausbildung eines sozialen Über-Ichs und Gewinnung der Ich-Identität des jungen Menschen (primäre Sozialisation, von der Geburt bis zum Abschluss der Jugend) bewirkt und an den durch alle Lebensalter fortgesetzte Anpassungsprozesse (sekundäre Sozialisation) anschließen. Vom Einzelnen aus ist dieser gesellschaftliche Prozess, der sein Werden und Reifen begleitet, der Aufbau seiner soziokulturellen Persönlichkeit. Familie, Spielgruppen, Schule und Einflüsse der weiteren Gesellschaft (u. a. Nachbarschaft, Gemeinde, Kirchen, Vereine) erfüllen Sozialisationsfunktionen. Art und Weise der Sozialisation ist je nach Kultur und Gesellschaft verschieden, speziell klassen-, schicht- und gruppenabhängig. Größte Bedeutung im Sozialisationsprozess kommt der Familie zu.
Wissenschaft
Der klügste Mensch, von dem kaum jemand gehört hat
Manchmal tauchen in der Wissenschaftsgeschichte Figuren auf, von denen man meint, sie als die klügsten Menschen auf dem Erdball feiern zu müssen. Der amerikanische Physiker Richard Feynman (1918 bis 1988) wurde von vielen Zeitgenossen so eingeschätzt. Genau wie der aus Ungarn stammende Mathematiker John von Neumann (1903 bis 1957...
Wissenschaft
Warum Männchen und Weibchen oft unterschiedlich lange leben
Biologen haben untersucht, warum bei Säugetieren häufig die Weibchen länger leben und bei Vögeln eher die Männchen eine höhere Lebenserwartung haben. Diese Geschlechtsunterschiede werden nur zum Teil von den Lebensbedingungen beeinflusst, wie das Team herausfand. Einen großen Einfluss haben dagegen die Geschlechtschromosomen...