Lexikon

Sozialisatin

der Lern- und Erziehungsprozess, der das Hineinwachsen in die sozial-kulturelle Gemeinschaft durch Ausbildung eines sozialen Über-Ichs und Gewinnung der Ich-Identität des jungen Menschen (primäre Sozialisation, von der Geburt bis zum Abschluss der Jugend) bewirkt und an den durch alle Lebensalter fortgesetzte Anpassungsprozesse (sekundäre Sozialisation) anschließen. Vom Einzelnen aus ist dieser gesellschaftliche Prozess, der sein Werden und Reifen begleitet, der Aufbau seiner soziokulturellen Persönlichkeit. Familie, Spielgruppen, Schule und Einflüsse der weiteren Gesellschaft (u. a. Nachbarschaft, Gemeinde, Kirchen, Vereine) erfüllen Sozialisationsfunktionen. Art und Weise der Sozialisation ist je nach Kultur und Gesellschaft verschieden, speziell klassen-, schicht- und gruppenabhängig. Größte Bedeutung im Sozialisationsprozess kommt der Familie zu.
Pandemie, Psychologie, Kinder
Wissenschaft

Wie geht es unseren Kindern?

Mehrere Studien zeichnen ein deutliches Bild von der psychischen Verfassung der jungen Generation in Zeiten der Pandemie und davor. Die Risiken für Probleme sind demnach ungleich verteilt. von EVA TENZER Vor der Pandemie gab es Hoffnung: Studien verzeichneten bei der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen einen...

Frosch mit menschlicher Kleidung und Haltung, trägt Anzug und Tasche, steht auf blauem Hintergrund.
Wissenschaft

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Wie sieht das klassische Bild eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin aus? Sicherlich kommt vielen sofort das Klischee des brillanten, zuweilen auch nerdigen Einzelgängers in den Sinn. Man denke zum Beispiel an den „Erbsenzähler“ Gregor Mendel, die „Mutter der springenden Gene“ Barbara McClintock oder auch den PCR-...

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