Lexikon

Integratin

Soziologie
die Verschmelzung von Einzelpersonen und Gruppen zur mehr oder weniger einheitlichen Gesellschaft. Der Grad der Integration (auch Solidarität) gilt als Maßstab der Stabilität sozialer Systeme in der Zeit. Das Interesse der Soziologie richtet sich vor allem auf die sozialen Mechanismen der Integration. Seit E. Durkheim ist die Unterscheidung von 1. normativer Integration durch gemeinsame Werte (z. B. durch Sozialisation) und 2. funktionaler Integration über wechselseitige Abhängigkeit (z. B. durch Arbeitsteilung; selbst bei abweichenden Werthaltungen) üblich.
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