Lexikon
Telefọn
[das; griechisch]
Endgeräte
Im Telefon wird der Schall mithilfe eines Mikrofons in elektrische Signale umgewandelt, über das Telefonnetz gesandt und beim Empfänger wieder als Schallwellen ausgegeben. Allerdings wird dabei nicht der gesamte Frequenzbereich der Sprache übertragen, sondern nur der Bereich zwischen 300 Hz und etwa 3400 Hz. Sehr tiefe und sehr hohe Töne fehlen, was jedoch die Verständlichkeit nicht beeinträchtigt. Das Wählen der Telefonnummer erfolgte in den früheren Wählscheibentelefonen durch unterbrochene Stromstöße. Diese Methode wurde jedoch durch das Mehrfrequenzverfahren (MFV) abgelöst, bei dem für jede Ziffer bzw. Taste ein Ton mit einem bestimmten Frequenzpaar gesendet wird. In schnurlosen Telefonen und Mobiltelefonen sind Wähltechnik und Schallübertragung in einem Gerät vereinigt. Das schnurlose Telefon besteht aus einer Basisstation und einem oder mehreren Mobilteilen. Die mittlere Sendeleistung zwischen der Basisstation und einem Mobilgerät beträgt 10 Milliwatt (mW), so dass in Gebäuden Reichweiten von bis zu 50 m und im Freien von bis zu 300 m erzielt werden können.
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