Lexikon
Uganda
Natur und Klima
Uganda liegt zwischen den großen Bruchsystemen des Zentralafrikanischen Grabens im Westen und des Ostafrikanischen Grabens im Osten. Von den hoch aufgewölbten Randschwellen der Gräben, die von vulkanischen Massiven begleitet werden, senkt sich das Land allmählich zum Nordufer des Victoriasees und bildet ein durch Inselberge unterbrochenes Hochlandbecken auf durchschnittlich 1000–1300 m Höhe. Höchste Erhebung im Westen ist das vergletscherte Vulkanmassiv des Ruwenzori (5110 m), im Osten der Vulkan Mount Elgon (4321 m). Uganda ist außerordentlich reich an Seen (Victoriasee, Kyogasee, Albertsee, Edwardsee) und weist ein dichtes Flussnetz auf.
Uganda.sgm
| Offizielle Bezeichnung: | Republik Uganda |
| KFZ-Kennzeichen: | EAU |
| Fläche: | 241 550 km2 |
| Einwohner: | 34,5 Millionen |
| Hauptstadt: | Kampala |
| Zeitzone: | Mitteleuropäische Zeit +2 Stunden |
| Amtssprache(n): | Englisch |
| Staatsform: | Präsidiale Republik im Commonwealth |
| Nationalfeiertag: | 09. 10 |
| Währung: | Uganda-Schilling (U.Sh.) |
Aufgrund der Lage am Äquator herrscht ein ausgeglichenes tropisches Klima, das durch die Höhenlage gemildert wird. Im Mittel steigt die Temperatur nicht über 28 °C. Die Niederschläge erreichen im Zentrum 1500 mm, im Nordosten 750 mm. Entsprechend besteht die natürliche Vegetation überwiegend aus Feuchtsavanne, im Nordosten aus Trocken- oder Dornsavanne. In den Höhenlagen findet man dichte tropische Bergwälder. Zu den berühmtesten Wildtieren gehören die vom Aussterben bedrohten Berggorillas.
Wissenschaft
Moore fürs Klima
Intakte Moore binden Kohlendioxid – und sind damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. von KLAUS JACOB Das Moor war über viele Jahrhunderte der Inbegriff für Abgeschiedenheit, Angst und Armut. Dort lauerte das Böse. Nur die ärmsten Menschen siedelten, wo nachts Irrlichter herumgeisterten und uralte Leichen ans Licht kamen. Wo...
Wissenschaft
Die Entdeckung der Langsamkeit
Schnecken sind langsam, Faultiere auch. Das wird jeder Mensch so sehen, weil er sich selbst als Bezugsrahmen nimmt. Und weil er die Leistungen und Qualitäten anderer Lebewesen aus menschlicher Perspektive bewertet. Diese anthropozentrische Sichtweise schleicht sich immer wieder auch in die Wissenschaft ein. So teilte vor Kurzem...