Lexikon
Uganda
Wirtschaft und Verkehr
Bürgerkrieg und Misswirtschaft haben die Wirtschaft des Landes ruiniert. Die seit Anfang der 1990er Jahre in Abstimmung mit der Weltbank und dem IWF eingeleiteten Reformen (Schaffung von Investitionsanreizen, Abbau der Staatsbürokratie) haben inzwischen zu einer Verbesserung der Lage beigetragen.
Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft. Es überwiegt die kleinbäuerliche Subsistenzwirtschaft. Auf Plantagen werden Kaffee – das wichtigste Exportprodukt – Tee, Tabak und Baumwolle angebaut. Exportiert werden auch Fisch aus dem Victoriasee und Edelhölzer.
Die Bodenschätze (Gold, Kupfer, Wolfram, Kobalt, Zinn, Chrom, Beryllium, Eisen, Phosphat) sind nur in geringem Maße erschlossen. Die Industrie ist noch wenig entwickelt. Wichtigste Standorte sind Kampala, Tororo und Jinja am Victorianil, wo ein Wasserkraftwerk Energie liefert. Der Victoriasee stellt eine wichtige Verbindung zu den Hafenstädten Kenias und Tansanias her. Die Ugandabahn führt von Kasese im Westen über Kampala und Jinja zum Überseehafen Mombasa in Kenia.
Wissenschaft
Stressgeruch macht Hunde pessimistisch
Mit Anspannung belastete Luft drückt Hunden offenbar auf die Stimmung: Wenn sie den Geruch gestresster Personen wahrnehmen, gehen sie mit einer eher pessimistischen Erwartungshaltung auf Neues zu, lassen Studienergebnisse vermuten. Es könnte sich dabei somit um eine Form der emotionalen Ansteckung zwischen Mensch und Tier handeln...
Wissenschaft
Moleküle als Speicher für Solarenergie?
Solarenergie ist großartig. Wenn wir es darauf anlegen würden, könnten wir mit ihr den gesamten Energiebedarf der Menschheit decken. Denn global betrachtet schickt die Sonne pro Jahr etwa 7.000– bis 8.000-mal mehr Energie zur Erde, als die gesamte Menschheit im selben Zeitraum verbraucht. Ihr Potenzial für die Energiewende ist...