Lexikon

Umweltpolitik

die Bündelung und Wahrung der Interessen des Umweltschutzes in einem gesonderten Politikfeld. Umweltpolitische Maßnahmen (Vorsorge-, Verursacher-, Kooperationsprinzip) wurden in Deutschland erstmalig im Umweltprogramm der Bundesregierung von 1971 zusammenhängend dargestellt und 1974 im Bundes-Immissionsschutzgesetz rechtlich verankert. Die übergreifende und aufstrebende Bedeutung der Umweltpolitik führte zur Errichtung des Umweltbundesamtes (1974), in der Folge zur Einrichtung entsprechender Länderministerien sowie eines Bundesumweltministeriums (1985). Da die Durchsetzungsfähigkeit der Umweltpolitik deutlich von Höhen und Tiefen des ökonomischen Umfeldes bestimmt wird, wurde die Eigenständigkeit von Umweltschutzverwaltungen zum Teil wieder aufgegeben. Die Ziele der Umweltpolitik werden zunehmend durch das Gemeinschaftsrecht in der EU und weltweite Übereinkommen bestimmt.
Wissenschaft

»Das Erkennen von Unfällen und Baustellen ist noch nicht ausgereift«

Die Entwicklung des autonomen Fahrens war lange Zeit ein Top-Thema der Automobilentwicklung. Doch inzwischen ist es deutlich leiser darum geworden. Ferdinand Dudenhöffer erläutert den Stand der Technik und die Hürden, die auf dem Weg hin zu einem fahrerlosen Verkehr noch zu nehmen sind. Das Gespräch führte Heike Stüvel Das...

Wissenschaft

Eine Portion Entengrütze, bitte!

So manches neue Lebensmittel ist nachhaltiger oder gesünder als das, was wir normalerweise essen. Aber das Ungewohnte schreckt viele Menschen ab. Ein Plädoyer für mehr Erlebnishunger. von RAINER KURLEMANN Europas Kochbücher enthalten keine Rezepte für die neuen Zutaten, die demnächst ins Supermarktregal kommen. Ein kleiner...

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