Lexikon

Umweltpolitik

die Bündelung und Wahrung der Interessen des Umweltschutzes in einem gesonderten Politikfeld. Umweltpolitische Maßnahmen (Vorsorge-, Verursacher-, Kooperationsprinzip) wurden in Deutschland erstmalig im Umweltprogramm der Bundesregierung von 1971 zusammenhängend dargestellt und 1974 im Bundes-Immissionsschutzgesetz rechtlich verankert. Die übergreifende und aufstrebende Bedeutung der Umweltpolitik führte zur Errichtung des Umweltbundesamtes (1974), in der Folge zur Einrichtung entsprechender Länderministerien sowie eines Bundesumweltministeriums (1985). Da die Durchsetzungsfähigkeit der Umweltpolitik deutlich von Höhen und Tiefen des ökonomischen Umfeldes bestimmt wird, wurde die Eigenständigkeit von Umweltschutzverwaltungen zum Teil wieder aufgegeben. Die Ziele der Umweltpolitik werden zunehmend durch das Gemeinschaftsrecht in der EU und weltweite Übereinkommen bestimmt.
Wissenschaft

Einblicke in die Evolutionsgeschichte der Weintrauben

In Kolumbien haben Forschende die ältesten Traubenkerne der westlichen Hemisphäre entdeckt. Die 60 Millionen Jahre alten Fossilien belegen, dass sich die Weinrebengewächse, die ursprünglich wahrscheinlich aus Asien stammen, innerhalb weniger Millionen Jahre auf der Welt verbreitet haben. Weitere Funde fossiler Traubenkerne aus...

Nahaufnahme einer Anopheles gambiae-Mücke, die mit Farbstoff gefüttert wurde, um sie zum Leuchten zu bringen
Wissenschaft

Potenzielles neues Malaria-Mittel entdeckt

Der Wirkstoff Nitisinon ist bislang als Medikament für Menschen mit seltenen Stoffwechselstörungen zugelassen. Künftig könnte er aber auch helfen, Malaria zu bekämpfen. Denn wie Forschende jetzt herausgefunden haben, ist Nitisinon giftig für blutsaugende Moskitos, die den Malaria-Erreger übertragen. Auch das Blut von Menschen,...

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