Lexikon
Unifọrm
[
lateinisch
]einheitliche Bekleidung (Dienstkleidung) bestimmter Personengruppen, die die Zusammengehörigkeit kennzeichnen, auch den Nachschub an Bekleidung erleichtern soll. Uniformen tragen vor allem Soldaten sowie vielerlei öffentliche und private Dienste. Die Soldatenuniform dient auch der Tarnung der kämpfenden Truppe und der Repräsentation. Uniformen kamen zugleich mit den stehenden Heeren im Lauf des 17. Jahrhunderts auf, vor allem nach dem Vorbild des Heeres Gustav Adolfs von Schweden im Dreißigjährigen Krieg. Einheitliche Truppenbekleidung im Sinne von Uniformen gab es jedoch bereits in allen Reichen der Antike (Römer, Perser, Chinesen). Während die oft grellbunten Uniformen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hauptsächlich der Repräsentation der Staatsmacht dienten, führte das deutsche Heer zu Beginn des 1. Weltkriegs die grünlich-graue („feldgraue“) Tarnuniform ein. Die Uniform der kämpfenden Truppe im Gelände ist heute meist ein mehrfarbiger Kampfanzug. Die Uniform der deutschen Bundeswehr (ab 1956) wurde nach Vorbildern der US-amerikanischen Armee, jedoch in Grau (Blau bei Fliegertruppe und Marine), neu gestaltet.
Wissenschaft
Tobias Erb
(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
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Wissenschaft
Lithium von hier
Für die Energiewende benötigt Europa eine riesige Zahl wiederaufladbarer Batterien. Forscher erschließen neue Quellen für das benötigte Lithium.
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