Lexikon
Urknall
engl. big bangUrknall – Steady-state-Modell
Urknall – Steady-state-Modell
Beim Steady-state-Modell nimmt die Masse des Weltalls gerade so schnell zu, dass die Materiedichte bei der Expansion des Raums stets gleich bleibt (oben). Nach der evolutionären Theorie bleibt die Masse konstant. Mit der Ausdehnung des Weltalls nimmt seine Materiedichte daher ab (unten)
© wissenmedia
kosmologisches Modell, nach dem unser Weltall vor etwa 13,7 Mrd. Jahren aus einem extrem heißen, überdichten Zustand hervorgegangen sein dürfte; die damaligen Zustände können physikalisch heute noch nicht exakt beschrieben werden; möglicherweise bestand aber das Weltall zunächst nur aus einem gequantelten Gravitationsfeld, d. h. aus Gravitonen; etwas später bildeten sich Quarks, Leptonen (Elektronen, Positronen) und Photonen sowie ihre Antiteilchen, kurz danach auch erste Hadronen (vor allem Protonen, Neutronen und Neutrinos). Neben den Wasserstoffkernen, die damit gebildet wurden, konnten sich wenige Minuten nach dem Urknall auch Kerne des Deuteriums, Tritiums, Heliums und Lithiums bilden, während die Atomkerne aller anderen chemischen Elemente erst in sehr viel späteren Entwicklungsphasen des Universums entstanden. Nach etwa 400 000 Jahren bei einer Temperatur unter 3000 K bildeten sich die ersten stabilen Wasserstoff- und Heliumatome. Während das Universum zuvor undurchsichtig war, konnte sich die Strahlung jetzt weitgehend ungehindert ausbreiten, das Universum wurde durchsichtig und die kosmische Hintergrundstrahlung wurde frei. Sie ist heute als Strahlung eines schwarzen Körpers mit einer Temperatur von 2,726 K (rund 3 K) messbar. Nach einer neuen Theorie von A. Guth u. a. blähte sich das Weltall 10-35 s nach dem Urknall um den Faktor 1050 oder mehr auf (Inflation des Weltalls). Durch diese Annahme können bestimmte Schwierigkeiten der ursprünglichen Theorie vom Urknall vermieden werden.
Wissenschaft
Ein Fest der kulinarischen Unvernunft
Weihnachten und gutes Essen gehören für viele Menschen zusammen. Wir wollen uns etwas Gutes gönnen. Dafür verschieben wir Gedanken an Kalorien, Tierwohl oder Nachhaltigkeit gerne auf die Zeit nach den Feiertagen. von ELENA BERNARD Der Tisch ist festlich gedeckt, im Hintergrund erklingt leise Weihnachtsmusik und der Geruch nach...
Wissenschaft
Eingebaute Intelligenz
Intelligente Materie soll nicht nur auf Umwelteinflüsse reagieren und sich daran anpassen können. Sie soll zudem lernfähig sein und ein Gedächtnis besitzen.
Der Beitrag Eingebaute Intelligenz erschien zuerst auf ...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Die Blumen der Arktis
Giftige Reiswaffeln?
News der Woche 05.09.2025
Urzeit-Raubtier aus Namibia
News der Woche 28.11.2025
Gutes Bauchgefühl