Lexikon

Vagịna

[
die; lateinisch
]
Scheide
Mündungsabschnitt der Ausleitungsgänge der weiblichen Geschlechtsorgane bei Wirbeltieren und dem Menschen (aber auch z. B. bei Ringelwürmern, Insekten und Weichtieren), der bei der Begattung das männliche Glied (oder entsprechende Begattungsorgane) aufnimmt und bei Säugetieren zum Geburtskanal für das Neugeborene wird.
Bei den Beuteltieren münden die weiblichen Geschlechtsorgane in zwei getrennten Scheiden (zweischeidige Tiere, Didelphia), bei allen anderen Säugetieren in einer unpaaren Scheide (einscheidige Tiere, Monodelphia).
Bei der Frau ist die Vagina ein rund 10 cm langer, äußerst dehnungsfähiger Gewebsschlauch, der sich an die Gebärmutter (Uterus) anschließt und durch den mit einem Schließmuskel versehenen Scheideneingang nach außen in den Scheidenvorhof mündet. Sie ist von einer Schleimhaut mit vielen Querfalten ausgekleidet. Im Inneren sorgen Milchsäurebakterien für ein saures Milieu, das vor Infektionen schützt.
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