Lexikon
Van Sant
[
væn ˈsæ:nt
]Gus, US-amerikanischer Filmregisseur, * 24. 7. 1952 Louisville, Kentucky; profilierte sich mit „Mala Noche“ 1986; „Drugstore Cowboy“ 1989 sowie „My Private Idaho“ 1991 zunächst als Independent-Regisseur; nach einer vorübergehenden Hinwendung zum Unterhaltungskino („Good Will Hunting“ 1997; „Forrester – Gefunden!“ 2000) Rückkehr zum künstlerisch anspruchsvollen Film jenseits gängiger Genrekonventionen: „Gerry“ 2002; „Elephant“ 2003; „Last Days“ 2005; „Paranoid Park“ 2007; „Milk“ 2008; in seinen Werken stehen die Themen Homosexualität, Tod und Erwachsenwerden im Vordergrund; auch als Autor und Rockmusiker tätig.
Wissenschaft
Wenn die Invasoren kommen
Der kleine Ort Saint-Sulpice am Genfer See sei „ziemlich schick“, meint Jérôme Gippet, Biologe an der Universität Lausanne. Doch seit einiger Zeit sei die Idylle durch eine Invasion ungebetener Gäste stark gestört. Gippet geht zu einem struppigen Stück Brachland und beginnt zu graben. Nur wenige Sekunden dauert es, bis überall im...
Wissenschaft
Programmierbare Bakterienkiller
Die mRNA-Forschenden Katalin Karikó und Drew Weissman haben gemeinsam den Medizin-Nobelpreis 2023 erhalten. Ihre Erkenntnisse sind nicht nur die Basis für die Corona-Impfstoffe, sondern auch für neuartige Antibiotikatherapien. von JÜRGEN BRATER Als der britische Bakteriologe Alexander Fleming im September 1928 nach dem...