Lexikon

Vlde

Velde, Henry van de
Henry van de Velde
Henry Clemens van de, belgischer Architekt und Kunstgewerbler, * 3. 4. 1863 Antwerpen,  27. 10. 1957 Zürich; als Maler ausgebildet; entwarf zunächst Möbel in einem sich von historischen Formen bewusst distanzierenden Stil, der das funktionelle Element mit linearer Ornamentik im Sinn des Jugendstils betont. Großen Einfluss auf die Entwicklung des Jugendstils nahm van de Velde durch seine Tätigkeit an der von ihm 1906 mitgegründeten Kunstgewerbeschule in Weimar. Dieser Bau, das Werkbundtheater in Köln (1914) und das Kröller-Müller-Museum in Otterlo sind van de Veldes architektonische Hauptwerke. Seit 1927 leitete er das von ihm gegründete Institut des arts décoratifs de la chambre in Brüssel; seit 1947 lebte er in der Schweiz.
Dingoschädel
Wissenschaft

Genetische Geschichte der Dingos aufgedeckt

Vor mehr als 3000 Jahren kamen die Vorfahren der heutigen Dingos mit Seefahrern nach Australien. Jahrtausendelang entwickelten sie sich unabhängig von anderen Hunden – bis europäische Siedler im 18. Jahrhundert ihre Haushunde mitbrachten. Forschende haben nun die alte DNA von versteinerten Dingos untersucht, die vor bis zu 2.746...

Stempel mit umgedrehtem Text und blauer Markierung, daneben ein Holzstempel mit schwarzem Gummi.
Wissenschaft

Cum hoc ergo propter hoc

Warum wir manchmal auch dort Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der kompliziert klingende lateinische Merksatz „Cum hoc ergo propter hoc“ – wörtlich übersetzt: „Mit diesem, folglich deswegen“ – bezeichnet ein weit verbreitetes Phänomen, das in allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens,...