Lexikon

Vila da Brccio

[
-tʃo; italienisch, „Armviola“
]
im 16. und 17. Jahrhundert ungenaue Sammelbezeichnung für Streichinstrumente in Violinform, am Kinn gehalten; auch im engeren Sinne verwendet für die Viola. Diese Instrumente haben 4 Saiten, Quintstimmung und im Gegensatz zur Viola da Gamba keine Bünde. Zu ihrer Familie zählt man Viola, Violine und Violoncello, obwohl sich der Bau der heutigen Violininstrumente im 16. Jahrhundert eigenständig entwickelte und von den eigentlichen Violenformen getrennt werden kann.
Neben dem vollständig autarken Demo-Haus (rechts) liegt auf dem Bergheider See auch ein mit Solarenergie betriebenes Konferenzschiff. ©Fraunhofer IVI, Dresden
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