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LEXIKON

Wärmelehre

Teilgebiet der Physik; wird nach verschiedenen Betrachtungsweisen eingeteilt in: phänomenologische Wärmelehre, die sich mit der Beschreibung der makroskopischen Erscheinungen begnügt und ihre Gesetzmäßigkeiten untersucht, und die statistische Wärmelehre, die diese Gesetze durch statistische (wahrscheinlichkeitstheoretische) Behandlung der Moleküle und Atome, aus denen eine Substanz besteht, abzuleiten sucht. Letztere benutzt vielfach die Ergebnisse der Quantentheorie. Für die Thermodynamik sind die 3 Hauptsätze der Wärmelehre maßgebend: 1. Energieerhaltungssatz (Wärme kann in andere Energieformen übergeführt oder aus diesen erzeugt werden, sie kann aber nicht aus nichts entstehen); 2. Entropie; 3. Nernstsches Wärmetheorem.
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