Lexikon
Wärmelehre
Teilgebiet der Physik; wird nach verschiedenen Betrachtungsweisen eingeteilt in: phänomenologische Wärmelehre, die sich mit der Beschreibung der makroskopischen Erscheinungen begnügt und ihre Gesetzmäßigkeiten untersucht, und die statistische Wärmelehre, die diese Gesetze durch statistische (wahrscheinlichkeitstheoretische) Behandlung der Moleküle und Atome, aus denen eine Substanz besteht, abzuleiten sucht. Letztere benutzt vielfach die Ergebnisse der Quantentheorie. Für die Thermodynamik sind die 3 Hauptsätze der Wärmelehre maßgebend: 1. Energieerhaltungssatz (Wärme kann in andere Energieformen übergeführt oder aus diesen erzeugt werden, sie kann aber nicht aus nichts entstehen); 2. Entropie; 3. Nernst’sches Wärmetheorem.
Wissenschaft
Aufgeschäumt
Ob zum Reinigen, Feuerlöschen oder als schusssicherer Panzer: Schaumartige Materialien lassen sich vielseitig einsetzen – und verblüffen die Forscher immer wieder mit neuen Eigenschaften. von REINHARD BREUER Die Prunkkutsche hat schon bessere Tage gesehen. Die 300 Jahre alte Karosse, die im Marstallmuseum des Nymphenburger...
Wissenschaft
Fernsehen im Kopf
Stundenlang in Fantasiewelten versinken – das klingt harmlos. Doch das maladaptive Tagträumen ist so exzessiv und zwanghaft, dass es das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen kann. von CHRISTIAN WOLF Schon als junges Mädchen verbrachte Jayne Bigelsen unzählige Stunden damit, in ihrem Kopf „fernzusehen“. Heute erinnert sich...