Gesundheit A-Z
Scharlach
Scarlatinaakute, vor allem bei Kindern auftretende, ansteckende Streptokokken-Infektion, die meist durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Etwa drei bis vier Tage nach der Ansteckung kommt es zu einer hochfieberhaften Mandelentzündung mit Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, begleitet von Kopfschmerzen, Erbrechen und ausgeprägtem Krankheitsgefühl. Die Scharlacherreger bilden einen Giftstoff, der etwa am zweiten Krankheitstag zum Auftreten eines typischen Hautausschlags mit stecknadelkopfgroßen, dicht stehenden, hochroten Flecken führt, vor allem am Körperstamm, die nach zwei bis vier Tagen wieder abblassen. Nach einigen Wochen löst sich die Haut an Hand- und Fußsohlen großflächig ab. Die Therapie besteht in der Gabe von Penicillin. Als Spätfolgen eines unbehandelten Scharlachs können schwere Schäden an Gelenken, Herzklappen und Nieren auftreten. Auch Streptokokkenrheumatismus, Endokarditis.
Wissenschaft
Auf Inseln läuft das Leben langsamer
Auf Inseln ticken die Uhren anders. Diese Redensart gilt offenbar nicht nur für Menschen, sondern auch für Vögel und Säugetiere. Denn wenn diese auf Inseln leben, haben sie eine langsamere Lebensweise als ihre Verwandten auf dem Festland, wie Biologen herausgefunden haben. Demnach ist der Stoffwechsel der Inselbewohner oft...
Wissenschaft
Eine App für besseren Schlaf
Viele Menschen schlafen schlecht. Digitale Technik verspricht Abhilfe. Doch was können die Geräte leisten – und was nicht? von EVA TENZER Eine Schlaftablette genommen, die Schäfchen bis 1000 durchgezählt – und trotzdem will der Schlaf mal wieder nicht kommen? Oder er war kurz da, dauerte aber nicht lange? 45 Prozent der Menschen...