Gesundheit A-Z
Scharlach
Scarlatinaakute, vor allem bei Kindern auftretende, ansteckende Streptokokken-Infektion, die meist durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Etwa drei bis vier Tage nach der Ansteckung kommt es zu einer hochfieberhaften Mandelentzündung mit Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, begleitet von Kopfschmerzen, Erbrechen und ausgeprägtem Krankheitsgefühl. Die Scharlacherreger bilden einen Giftstoff, der etwa am zweiten Krankheitstag zum Auftreten eines typischen Hautausschlags mit stecknadelkopfgroßen, dicht stehenden, hochroten Flecken führt, vor allem am Körperstamm, die nach zwei bis vier Tagen wieder abblassen. Nach einigen Wochen löst sich die Haut an Hand- und Fußsohlen großflächig ab. Die Therapie besteht in der Gabe von Penicillin. Als Spätfolgen eines unbehandelten Scharlachs können schwere Schäden an Gelenken, Herzklappen und Nieren auftreten. Auch Streptokokkenrheumatismus, Endokarditis.
Wissenschaft
Die Rätsel des Weißen Trüffels
Erstmals ist es Forschern gelungen, den begehrten Weißen Trüffel außerhalb seines natürlichen Verbreitungsgebiets zu kultivieren. von ROMAN GOERGEN Claude Murat erinnert sich an einen Tag im September 2020: „Ich war zu Besuch auf einer Trüffelplantage in Nouvelle-Aquitaine. Wir folgten einem Trüffelspürhund, einem Lagotto...
Wissenschaft
Troja und die Spur des Goldes
Vor 4500 Jahren tauschten die Mächtigen der Welt Güter, Ideen und – das zeigen jüngste Forschungen – jede Menge Gold.
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