Daten der Weltgeschichte
August 1998, Jahrhunderthochwasser führt zu ökologischen Konsequenzen
China
Eine „Jahrhundertüberschwemmung“ im Gebiet des Jangtse und des Songhua in Nordost-China richtet verheerende Schäden an. Die chinesische Führung räumt den Tod von über 3000 Menschen ein. Internationale Beobachter vermuten, dass die Zahl weit höher liegt. Etwa 233 Millionen Menschen, 20% der Gesamtbevölkerung Chinas, sollen vom Hochwasser betroffen sein, über 14 Millionen müssen ihre Häuser verlassen. Da die rücksichtslose Abholzung von Wäldern und Eindeichungen zur Katastrophe beigetragen haben, erlassen die Behörden Holzschlagverbote für die Wälder am Oberlauf mehrerer Flüsse und erarbeiten Programme für die Bereitstellung von Überflutungsflächen.
Die arbeitende Atmosphäre
Neue Simulationen versuchen die Prozesse in der Atmosphäre mithilfe thermodynamischer Konzepte auf einfache Weise zu bilanzieren. von DIRK EIDEMÜLLER Langsam, aber sicher wird es wärmer auf dem Planeten Erde. In den letzten Jahren hat sich nicht nur die globale Oberflächentemperatur klar messbar erhöht. Auch die...
Schockwellen aus der Südsee
Ein Vulkan des Pazifischen Feuerrings explodierte 2022 im Meer mitten im Inselstaat Tonga. Die Wirkung war global. Dabei griffen Phänomene wie Tsunamis und atmosphärische Wellen ineinander. von THORSTEN DAMBECK Selten schafft es das Königreich Tonga in die Schlagzeilen. Es dürfte wohl an der schieren Entfernung liegen: Tonga...