Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Biedermeier
Bie|der|mei|er 〈〉
n.
, –s
, nur Sg.
Kunst–, Möbel– und Modestil in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
[nach Gottliebe
Biedermeier,
einer 1853 von dem Arzt Adolf Kußmaul erfundenen Figur, deren Namen sein Freund Ludwig Eichrodt als Decknamen benutzte, um in den „Fliegenden Blättern“ Gedichte zu veröffentlichen, in denen er die eher unfreiwillig komischen Gedichte des Dorfschulmeisters S. F. Sauter parodierte und mit denen er den Typ des treuherzigen Spießers schuf]
Wissenschaft
Auf Wasser gebaut
Der steigende Wasserspiegel der Weltmeere bedroht immer mehr Küsten. Daher wollen „Aquatekten“ die Menschen in schwimmende Städte aufs Meer umsiedeln.
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Wissenschaft
Pflanzen können bis sechs zählen
Je nachdem wie nass oder trocken es ist, passen Pflanzen ihren Wasserverbrauch an, indem sie über ihre Poren auf den Blättern mehr oder weniger Wasser verdunsten lassen. Bestimmte Umweltreize zeigen ihnen Wassermangel an, woraufhin die Pflanzen ihre Poren schließen. Dabei zählen und verrechnen sie aufeinanderfolgende Umweltreize...