Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Hacker:
Der aus dem Englischen übernommene Begriff (das Verb
hack
heißt „hacken“) kommt ursprünglich aus dem Sport, wo er einen rücksichtslosen Spieler bezeichnet. Heute dominiert die Verwendung in der Computersprache. Ein
Hacker
ist jemand, der sich unerlaubt in ein fremdes Rechnersystem einschaltet. Im Deutschen schwingt bei dem Wort die negative Konnotation von böser Absicht, Zerstörungslust oder krimineller Energie mit.
Das Phänomen wurde, mit diesem Ausdruck belegt, zum ersten Mal 1984 in dem Buch „Hackers“ von Stephen Levy beschrieben. Ausgangspunkt war das „Massachussetts Institute of Technology“ (MIT). Dort entstand der Begriff
hack
für einen technischen Kniff, wobei es ursprünglich um das komplexe Steuerungssystem für die dort vom „Tech Model Railroad Club“ betriebene riesige Eisenbahnanlage ging. Es ging also zunächst um
SpieleHacker
, die alle technischen Möglichkeiten des Computers ausreizen wollten. Das mag der Grund dafür sein, dass
Hacker
im Englischen nicht so negativ besetzt ist wie im Deutschen. Im Englischen hat in diesem Zusammenhang vielmehr
cracker
die klar negative Bedeutung.
Mediennutzung, Kinder
Wissenschaft

Bildschirmzeit

Wie wirkt sich die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen auf ihr Gehirn und die sprachliche Entwicklung aus – und wann besteht Suchtgefahr? von DANIELA LUKAßEN-HELD (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Nahezu jedes neu auf den Markt gekommene Medium hat die Gesellschaft immer schon in zwei Lager geteilt:...

Arbeit, Erwerbsarbeit
Wissenschaft

Lust auf Arbeit?

Im europäischen Vergleich liegen die Deutschen mit ihrer durchschnittlichen Wochenstundenzahl im Ranking weit hinten. Die Jungen reden anscheinend nur noch von Work-Life-Balance, und die Alten ziehen sich ins Homeoffice zurück. Ist der fleißige Deutsche Geschichte? Ein Blick auf die Zahlen. von CHRISTIAN WOLF Die...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon