Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Keynesianismus

Keyne|si|a|ns|mus
[kɛınzı]
m.
,
, nur Sg.
; Wirtsch.
Wirtschaftstheorie, die besagt, dass in wirtschaftlichen Krisenzeiten der Markt durch die Belebung der privaten und öffentlichen Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen angekurbelt werden kann, wobei entsprechende Maßnahmen dazu seitens des Staates vorgenommen werden müssen, da der Markt nicht selbstregulativ ist
[nach dem brit. Ökonomen J. M.
Keynes,
18831946]
Fischer_NEU_02.jpg
Wissenschaft

Das Atom der Biologen

Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...

Sternhaufen im Cosmic Gems Arc
Wissenschaft

Frühe Sternhaufen im galaktischen Bogen

In der Frühzeit des Kosmos waren die ersten Galaxien von intensiver Sternbildung geprägt. Jetzt haben Astronomen in einer solchen fernen Galaxie mithilfe des James-Webb-Teleskops fünf junge Sternhaufen entdeckt. Diese extrem dichten, sternreichen Ansammlungen existierten schon 460 Millionen Jahre nach dem Urknall und sind damit...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon