Wahrig Herkunftswörterbuch
dreizehn
Die Dreizehn gilt schon lange als Unglückszahl oder als „des Teufels Dutzend“, weil sie das harmonische Zwölfersystem überschreitet, das sich beispielsweise in der Zahl der Stunden, Monate, Tierkreiszeichen und Jünger spiegelt. Die Wendung jetzt schlägt's dreizehn! „jetzt habe ich aber genug!“ nimmt genau diesen Gedanken des Überschreitens auf und verweist darauf, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. In der vorchristlichen Zeit hatte die Dreizehn jedoch als das die Ordnung sprengende Element mitunter auch eine positive Bedeutung, erst nach Christi Tod wurde sie zu der Unglückszahl, als die wir sie kennen. Am mächtigsten ist ihre unglückselige Kraft für den Volksglauben jedoch dann, wenn sie mit einem Freitag zusammentrifft, der als Kreuzigungstag Christi an sich schon als schlechter Tag gilt.
Wissenschaft
Rätselhafte Träume
Warum wir unsere Träume im Schlaf nicht ausleben und uns später noch nicht einmal an sie erinnern, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schlafforscher sind sich einig, dass Träume für das seelische, geistige und körperliche Wohlbefinden eines Menschen unentbehrlich sind. Jeder Gesunde träumt, und das jede Nacht, auch wenn er sich am...
Wissenschaft
Nervenzellen unserer Haut sind vielseitiger als gedacht
Mindestens 16 verschiedene Typen an Nervenzellen kommen in unserer Haut vor. Zusammen bilden sie den menschlichen Tast-, Temperatur- und Schmerzsinn. Doch entgegen der bisherigen Annahme ist nicht ein spezialisierter Zelltyp für Schmerz und ein anderer für Berührungen, Kälte oder Hitze verantwortlich – vielmehr reagieren die...