Wahrig Herkunftswörterbuch
prüde
(in sexuellen Dingen) übertrieben empfindlich, sittsam, zimperlich
♦
frz.
prude „spröde, zimperlich“; schon im 17. Jh. „die Ehrbare, Sittsame spielend“, verkürzt aus frz.
prudefemme, eigtl. preudefemme „ehrbare, sittsame, tüchtige Frau“, das nach dem Muster von frz.
prud'homme „ehrenhafter, redlicher, tüchtiger Mann“ gebildet ist; ältere Formen (13. Jh.): frz.
preud'homme, preudome „in einem Handwerk, Gewerbe oder einer Fertigkeit bes. geschickter Mann“, entsprechend preude–, prodefemme; unter Einfluss von frz.
preux (das aus derselben Wurzel stammt) „tapfer, wacker, tüchtig“ aus vulgärlat.
prodis „nützlich“, verkürzt aus lat.
prodest „es ist nützlich“, zu lat.
prodesse „nützlich sein, helfen“, → pros(i)t!
Wissenschaft
Digitale Doubles
Max-Planck-Forscher wollen den digitalen Menschen erschaffen – als ein perfektes Abbild, als 3D-Avatar in den virtuellen Welten der Computer. Ihr Werkzeug: Dutzende von Kameras und eine Lichtbühne mit mehr als 13.000 LEDs. Die Einsatzfelder reichen vom Gesundheitswesen über die Filmindustrie bis in den Bereich der Bildung. von...
Wissenschaft
Wege zum Erfolg
Es ist so etwas wie die Gretchenfrage für alle, die professionell mit Wissenschaft zu tun haben: Ob Forscher oder Forschungsförderer, ob Wissenschaftspolitiker oder Uni-Funktionär – sie alle muss aus ihren jeweiligen Blickwinkeln interessieren, welches wohl der Königsweg zu größtmöglicher Erkenntnis ist. Oder, wenn man so will:...