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Was ist dran an Himalaya-Salz und Co.?

Salz gilt nicht umsonst als das weiße Gold. Denn erst die weißlichen Körnchen geben unserem Essen die schmackhafte Würze. Aber mehr und mehr werden heute auch spezielle Salze wie das Himalaya-Salz angeboten. Sie sollen besonders gesund und mineralienreich sein – und sind entsprechend teuer. Aber was ist dran an den vollmundigen Versprechungen?

Himalaya-Salz in Form von Granulat und Brocken
Himalaya-Salz wird fein gemahlen, als Granulat oder in Form von Brocken angeboten.

Salz muss ins Essen – keine Frage. Denn Kräuter oder andere Gewürze können es  geschmacklich nur bedingt ersetzen. Aber Salz ist nicht gleich Salz. Es gibt Unterschiede und unzählige Varianten. Neben bekannten Formen wie Koch-, Meer-  oder Steinsalz  gibt es auf dem Markt inzwischen auch Edel-Produkte wie Schwarzes Salz oder Himalaya-Salz. Diesen Edelsalzen wird oft eine besonders gesunde Wirkung zugesprochen.

Viele Versprechungen

So soll vor allem das Himalaya-Salz ein wahrer Gesundmacher sein: Es soll giftige Stoffe im Körper lösen und ausschwemmen, den Blutdruck senken, Gicht und rheumatische Beschwerden lindern und  Krebserkrankungen positiv beeinflussen. Sogar Süchtigen soll es gegen ihre Sucht helfen. Weil Himalaya-Salz angeblich 84 chemische Elemente enthält, die in ähnlichen Verhältnissen auch im menschlichen Blut vorkommen, soll es zudem besser als normales Salz zur Mineralstoffversorgung beitragen. Und eher esoterische Ansprüche gibt es auch: Besondere Schwingungsmuster in diesem Salz sollen eigene Energiedefizite ausgleichen - ein wahrer Jungbrunnen also. Aber stimmt das auch?

Historische Kaverne im Salzbergwerk Khewra in Pakistan.
Historische Kaverne im Salzbergwerk Khewra in Pakistan.
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Anette Schana
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