Lexikon
Gaumen
lateinisch Palatumdie Trennwand zwischen Mund- und Nasenhöhle bei Wirbeltieren: bei Fischen, Amphibien, Reptilien und Vögeln als primäres Munddach, gebildet vom (verknöcherten) oberen Teil des Kieferbogens (Mandibularbogen); bei Säugern als sekundäres Munddach eine Vergrößerung der Nasenhöhle: mehrteiliger knöcherner Gaumen, der sich nach hinten mit einer Muskelplatte als weicher Gaumen fortsetzt. Der weiche Gaumen bildet das Gaumensegel, das nach hinten in das Gaumenzäpfchen (Uvula) ausläuft. Das Gaumensegel schließt beim Sprechen und Schlucken die Nasenhöhle gegen den Rachenraum ab. Seitlich bildet das Gaumensegel zwei Falten, die Gaumenbögen, in denen die Mandeln eingebettet sind.
Wissenschaft
Die Nano-Zitze
Nanostrukturiertes Wolframsemikarbid wird breiter, wenn man es in die Länge zieht. Das ist vielversprechend für die Entwicklung neuartiger Sensoren, etwa für den Einsatz in der Luftfahrt. von DIRK EIDEMÜLLER Sogenannte auxetische Materialien gehören zu den Sonderlingen in der Materialwissenschaft: Wenn man sie in die Länge zieht...
Wissenschaft
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