Lexikon
Gaumen
lateinisch Palatumdie Trennwand zwischen Mund- und Nasenhöhle bei Wirbeltieren: bei Fischen, Amphibien, Reptilien und Vögeln als primäres Munddach, gebildet vom (verknöcherten) oberen Teil des Kieferbogens (Mandibularbogen); bei Säugern als sekundäres Munddach eine Vergrößerung der Nasenhöhle: mehrteiliger knöcherner Gaumen, der sich nach hinten mit einer Muskelplatte als weicher Gaumen fortsetzt. Der weiche Gaumen bildet das Gaumensegel, das nach hinten in das Gaumenzäpfchen (Uvula) ausläuft. Das Gaumensegel schließt beim Sprechen und Schlucken die Nasenhöhle gegen den Rachenraum ab. Seitlich bildet das Gaumensegel zwei Falten, die Gaumenbögen, in denen die Mandeln eingebettet sind.
Wissenschaft
Algen und Pilze auf dem Mars?
Seltsame Strukturen auf vielen Fotos der NASA-Rover geben Anlass zu Spekulationen über außerirdisches Leben. von RÜDIGER VAAS Als der Dresdner Geologe Ernst Kalkowsky 1908 vermutete, bestimmte geschichtete und knollige Steine im rund 250 Millionen Jahre alten norddeutschen Buntsandstein wären durch Lebewesen gebildet worden,...
Wissenschaft
Vom Leben und Sterben der Arten
In den letzten rund 440 Millionen Jahren gab es fünf Massenaussterben. Forschende untersuchen, was den derzeitigen Artenschwund bewirkt. Sie liefern wichtige Erkenntnisse als Grundlage für Politik und Umweltschutz. Kompakt Es gibt viele Gründe für den Artenschwund. Doch künftig wird sich verstärkt die Erderwärmung auswirken....