Wissensbibliothek
Wirtschaft-Kuba
Gibt es in Kuba noch die Planwirtschaft?
Ja. So werden beispielsweise rd. 80 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche durch Staatsgüter bewirtschaftet. Für den Export werden v. a. Zuckerrohr, Tabak, Kaffee, Früchte und Gemüse, für den Eigenbedarf Reis, Mais, Maniok und Bohnen angebaut.
Die Industrie erzeugt in erster Linie Zucker für den Export, der über 40 % des Ausfuhrwerts ausmacht, Nahrungsmittel, chemische Produkte, Landmaschinen, Tabakwaren, Textilien u. a. Konsumgüter. Von Bedeutung ist die Förderung und Verhüttung von Nickelerz.
Die wirtschaftliche Entwicklung Kubas litt Anfang der 1960er Jahre unter der diplomatischen Isolierung des Landes, dem Wirtschaftsboykott durch die westliche Welt, der ökonomischen Abhängigkeit vom Ostblock sowie seiner einseitig agrarisch orientierten Wirtschaftspolitik. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa und dem Ende der UdSSR verschärften sich die Wirtschaftsprobleme Kubas. Lediglich der Ausbau des Tourismussektors konnte teilweise die Einbußen wieder ausgleichen.
Die Leber altert nicht
Wieso die Leber ein Leben lang jung bleibt – und warum das wichtig ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Als eine internationale Forschergruppe Anfang 2022 das Alter verbrauchter menschlicher Zellen mittels eines modifizierten Verfahrens zur Radiokarbondatierung untersuchte, machten die Wissenschaftler eine erstaunliche Entdeckung...
Gewalt kann Erbgut über Generationen hinweg verändern
Stress hat folgenreiche Konsequenzen für unsere Gesundheit und kann uns körperlich und seelisch krank machen. Forschende haben nun untersucht, ob die durch Gewalterfahrungen ausgelöste Stressfolgen auch über das Erbgut an nachfolgende Generationen vererbt werden. Dafür analysierte das Team die epigenetischen Anhänge an der DNA...