Wissensbibliothek

Wirtschaft-Kuba

Gibt es in Kuba noch die Planwirtschaft?

Ja. So werden beispielsweise rd. 80 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche durch Staatsgüter bewirtschaftet. Für den Export werden v. a. Zuckerrohr, Tabak, Kaffee, Früchte und Gemüse, für den Eigenbedarf Reis, Mais, Maniok und Bohnen angebaut.

Die Industrie erzeugt in erster Linie Zucker für den Export, der über 40 % des Ausfuhrwerts ausmacht, Nahrungsmittel, chemische Produkte, Landmaschinen, Tabakwaren, Textilien u. a. Konsumgüter. Von Bedeutung ist die Förderung und Verhüttung von Nickelerz.

Die wirtschaftliche Entwicklung Kubas litt Anfang der 1960er Jahre unter der diplomatischen Isolierung des Landes, dem Wirtschaftsboykott durch die westliche Welt, der ökonomischen Abhängigkeit vom Ostblock sowie seiner einseitig agrarisch orientierten Wirtschaftspolitik. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa und dem Ende der UdSSR verschärften sich die Wirtschaftsprobleme Kubas. Lediglich der Ausbau des Tourismussektors konnte teilweise die Einbußen wieder ausgleichen.

Gang, Gesundheit
Wissenschaft

Gehst du gut, geht’s dir gut

Krankheiten wie Multiple Sklerose, Parkinson oder eine Herzschwäche machen sich im Gangbild bemerkbar. Das sorgt für erhebliche Mobilitätseinbußen, birgt aber auch Potenzial für neue Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten. von ROLF HEßBRÜGGE Fabian Horst von der Universität Mainz hat einen kostbaren Datenschatz...

Humanoide Echse in Anzug mit Aktentasche, steht aufrecht vor blauem Hintergrund, Text:
Wissenschaft

Moderne Sisyphusse

Experimentelle Forschung braucht Geld. Manchmal viel Geld. Wenn man als Wissenschaftler an einem nicht industriellen Forschungsinstitut arbeitet – also beispielsweise einer Universität oder einem Max-Planck-Institut –, spendieren hierzulande in aller Regel steuerfinanzierte Fördergeber wie das Bundesforschungsministerium, die...

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