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Lässt sich Haut züchten?

Ja, und zwar auf dem Wege der Gewebekultivierung, Tissue-Engineering genannt.

Bei diesem noch jungen Verfahren werden Zellen des Patienten oder auch eines anderen Menschen vermehrt und auf ein Gerüst aufgebracht, das ihnen die Form, in der sie wachsen sollen, vorgibt. Das Gerüst muss aus einem biologisch verträglichen oder abbaubaren Material sein. Nach wenigen Wochen ist so ein Stück Haut entstanden, das transplantiert werden kann. Für das Aufbringen der Haut werden unterschiedliche Methoden angewandt: Es gibt Transplantate, die allmählich abgebaut und durch eigene Haut ersetzt werden, aber auch solche mit teilungsfähigen Zellen, welche die Wunde zuheilen.

Symbolbild Gehirn
Wissenschaft

Wie unser Gehirn den Takt unseres Schlafes vorgibt

Unser Schlaf ist bekanntermaßen in zwei Hauptphasen gegliedert: den REM-Schlaf samt Träumen und den für die Erholung wichtigen Non-REM-Schlaf. Nun haben Neurowissenschaftler erstmals herausgefunden, wie unser Gehirn zwischen diesen beiden Zuständen wechselt – und wann der Wechsel schiefgeht, sodass Schlafstörungen auftreten....

Wissenschaft

Tobias Erb

(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.

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