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Wirtschaft-Südkorea

Wie wurde das Land zur Wirtschaftsmacht?

Der Boom der südkoreanischen Wirtschaft begann Anfang der 1960er Jahre, als das Land eine neue Wirtschaftsstrategie entwickelte, in deren Mittelpunkt eine entschlossene Ausrichtung auf den Weltmarkt stand. Großunternehmen wurden bevorzugt gefördert. Branchen wie Eisen und Stahl, Maschinenbau, Transportausrüstungen und insbesondere der Schiffbau expandierten. Zudem hat die Kraftfahrzeugproduktion zunehmend an volkswirtschaftlicher Bedeutung gewonnen. Mit einer Wachstumsrate von 4 % (2005) steht Südkorea mit seinem BIP weltweit an 10. Stelle.

Während sich 1962 noch 44 % des Bruttonationaleinkommens aus den Erträgen von Landwirtschaft und Fischerei zusammensetzten, waren es 2002 nur noch 4 %. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil von Bergbau und Industrie von 15 % auf 41 %.

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