Wissensbibliothek
Welche Ausprägung hat der Buddhismus in Tibet?
Tibet ist das klassische Land des Vajrayana oder »Diamantfahrzeugs« – einer späteren Entwicklungsstufe des Buddhismus. In ihr finden wir eine Synthese unterschiedlicher Elemente der buddhistischen Lehre, wie sie – teilweise in demselben Kloster – bis zur Vertreibung des Buddhismus in Indien im 12. Jahrhundert nebeneinander existierten. Im Vajrayana verschmolzen die Mönchsregeln des Hinayana mit den Heilswegen des Mahayana und den magischen Praktiken des Tantra. Wegen der zentralen Bedeutung tantrischer, esoterischer Lehren zur Verkürzung des Heilsweges spricht man auch vom »tantrischen Buddhismus«. Diese Variante ist wegen ihrer Vielzahl an Lehren und Zeremonien und ihrer ausufernden Ikonografie die farbigste Spielart des Buddhismus.
Wie Stützzellen im Gehirn Alzheimer fördern
Bei der Alzheimer-Demenz lagern sich im Gehirn Plaques aus fehlgefalteten Amyloid-Beta-Proteinen ab. Eine Studie zeigt nun, dass das schädliche Protein nicht nur von Nervenzellen produziert wird, sondern auch von sogenannten Oligodendrozyten, die zum Stützgewebe im Gehirn gehören. In Versuchen mit Mäusen genügte eine selektive...
Der schädliche Verlust der Nacht
Manche Auswirkungen sind bereits recht gut erforscht, andere dagegen wahrscheinlich noch nicht einmal entdeckt. von Kurt de Swaaf Ein Windhauch trägt Pinienduft herbei, das Meer kabbelt leise gegen die Felsen – nur ein paar hungrige Stechmücken stören die nächtliche Idylle in der versteckten Bucht an der Nordwestküste Mallorcas...