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BWL

aus der wissen.de Redaktion / Quelle: Der Brockhaus Wirtschaft

BWL steht für Betriebswirtschaftslehre. Denn BWL ist die Lehre von den Unternehmen. BWL stellt neben VWL (Volkswirtschaftslehre) die andere bedeutende Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaften dar.

 

Gegenstand und Ziel:

Gegenstand der BWL sind die Betriebe, die Individual- oder Kollektivgüter erstellen. Hierzu zählen neben erwerbswirtschaftlichen Unternehmen auch öffentliche Betriebe und Verwaltungen. Ziel ist die Beschreibung und Erklärung einzelwirtschaftlicher Phänomene sowie die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Verfahrensregeln für die in der Praxis Tätigen. Dabei geht es um die Festlegung und Ausprägung von Betriebszielen, die Gestaltung von Steuern betrieblicher Leistungs- und Austauschprozesse und die Ausformung der Entscheidungen hinsichtlich Art und Menge der zu beschaffenden Produktionsfaktoren (menschliche Arbeit, Investitionsgüter, Produktionsmittel etc.), deren Einsatz und die Verwertung der erbrachten Leistung am Markt.

Die allgemeine BWL befasst sich mit Erscheinungen und Problemen, die allen Betrieben gemeinsam sind. Hierzu zählen neben Theorien über die Führung und das Verhalten von Betrieben auch Aussagensysteme zu den Rahmenbedingungen wirtschaftlichen Handelns.

 

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