Lexikon
Ạsterix
gallische Comicfigur; aus der Feder der Franzosen R. Goscinny (Text) und A. Uderzo (Zeichnung). Sie erschien erstmals 1959 im französischen Magazin „Pilote“. Asterix, ein kleiner, schlauer Krieger, kämpft mit seinem dickleibigen Freund Obelix und seiner Dorfgemeinschaft etwa 50 v. Chr. gegen Julius Cäsar und die römischen Besatzer. Die „unbeugsamen Gallier“ schöpfen Kraft aus einem Zaubertrank, der sie unbesiegbar macht. 1961, deutsch 1968, wurde der erste Comicband „Asterix der Gallier“ veröffentlicht; nach Goscinnys Tod wurde die Serie von Uderzo (ab Band 25: „Der große Graben“) allein fortgesetzt. Die Bände wurden in ca. 80 Sprachen (darunter auch Latein oder Altgriechisch) übersetzt; im deutschprachigen Raum ist „Asterix“ außerdem in verschiedenen Mundarten erhältlich. Neben den Comics erschienen mehrere Zeichentrickfilme sowie Spielfilme mit C. Clavier als Asterix und G. Depardieu als Obelix.
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