Lexikon

sterix

gallische Comicfigur; aus der Feder der Franzosen R. Goscinny (Text) und A. Uderzo (Zeichnung). Sie erschien erstmals 1959 im französischen Magazin „Pilote“. Asterix, ein kleiner, schlauer Krieger, kämpft mit seinem dickleibigen Freund Obelix und seiner Dorfgemeinschaft etwa 50 v. Chr. gegen Julius Cäsar und die römischen Besatzer. Die „unbeugsamen Gallier“ schöpfen Kraft aus einem Zaubertrank, der sie unbesiegbar macht. 1961, deutsch 1968, wurde der erste Comicband „Asterix der Gallier“ veröffentlicht; nach Goscinnys Tod wurde die Serie von Uderzo (ab Band 25: „Der große Graben“) allein fortgesetzt. Die Bände wurden in ca. 80 Sprachen (darunter auch Latein oder Altgriechisch) übersetzt; im deutschprachigen Raum ist „Asterix“ außerdem in verschiedenen Mundarten erhältlich. Neben den Comics erschienen mehrere Zeichentrickfilme sowie Spielfilme mit C. Clavier als Asterix und G. Depardieu als Obelix.
Kleinkind im HIrnscanner
Wissenschaft

Frühkindlichen Erinnerungen auf der Spur

An die ersten rund drei Jahre unseres Lebens können wir uns üblicherweise nicht mehr erinnern. Doch was sorgt für diese sogenannte kindliche Amnesie? Kodiert unser Gehirn erst später episodische Erinnerungen, oder können wir die Erinnerungen aus unserer frühesten Kindheit nur nicht mehr abrufen? Hirnscans bei 26 Säuglingen und...

forschpespektive_NEU.jpg
Wissenschaft

Hat Altern einen Sinn?

Es gibt Sätze, die werden so oft benutzt, dass ihre Wirkung sich inzwischen abgenutzt hat. In der Bioforschung besteht diese Gefahr für den berühmten Satz „Nichts in der Biologie ergibt Sinn, außer im Lichte der Evolution“. Im Jahr 1974 wählte der in der heutigen Ukraine geborene US-Genetiker Theodosius Dobzhansky ihn als Titel...

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon