Lexikon
Brutpflege
die Sorge der Alttiere um ihre Nachkommenschaft (im Gegensatz zur Brutfürsorge), primär die Fütterung und der Schutz vor Fressfeinden. Man unterscheidet ausgesprochene Vater- und Mutterfamilien (z. B. Bären). Häufiger ist Brutpflege durch Arbeitsteilung unter den Geschlechtspartnern (Buntbarsche, Affen, Singvögel): Während der eine Partner den Nachwuchs führt, übernimmt der andere die Verteidigung oder trägt Futter herbei. Bei Herdentieren (Herde) beschützt oft ein Männchen mehrere Weibchen und deren Junge (Seelöwe). Bei hoch entwickelten Insekten ist im Rahmen der Arbeitsteilung die Brutpflege bestimmten Gruppen oder Altersstadien überlassen (Jungbienen z. B. putzen die Kammern und füttern die Larven). Bei zu großer Bevölkerungsdichte kann eine Vernachlässigung der Brutpflege auftreten (Ratten, Feldmäuse).
Gebirgsstelzen: Jungvögel
Gebirgsstelzen: Jungvögel
Beide Eltern füttern bei den Stelzen - wie hier bei den Gebirgsstelzen - die Jungen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Bisons
Bisons
Mehrere Rinderarten besitzen - wie der abgebildete Bison - einen mächtigen Muskelkamm auf der Schulter. Heute leben in Europa und Nordamerika nur noch kleine Restbestände an Wildrindern.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Wissenschaft
Ist der menschliche Körper zum Rennen gemacht?
Bei den Olympischen Spielen wetteifern derzeit Athletinnen und Athleten auf verschiedenen Distanzen um die schnellsten Sprints. Die Wettrennen faszinieren, weil wir Menschen eigentlich nicht für das hohe Tempo gemacht sind. Der Marathon wiederum fordert ein überdurchschnittliches Maß an Ausdauer. Nun haben Forschende untersucht,...
Wissenschaft
Kleine Teilchen mit großer Wirkung
Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...