Daten der Weltgeschichte

8. 4. 1904, Entente cordiale setzt neue Maßstäbe

Frankreich/Großbritannien

Mit der Entente cordiale (frz.: herzliches Einverständnis) bereinigen Frankreich und England ihre kolonialen Differenzen, die noch 1898 in der Faschoda-Krise beinah zum Krieg geführt hätten. Frankreich erkennt die britische Besetzung Ägyptens an, England gesteht Frankreich im Gegenzug freie Hand in Marokko zu. Für das Deutsche Reich bedeutet die Entente cordiale einen Schlag für seine Bestrebungen einer „Weltpolitik“, da man selbst an Marokko interessiert war und da nunmehr die bis 1901 geführten Bündnissondierungen mit England definitiv gescheitert sind.

Wissenschaft

»Der digitale Patient«

Wie sich Krankheitsverläufe und Therapieerfolge künftig besser vorhersagen lassen, erläutert Theresa Ahrens vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern. Das Gespräch führte CHRISTIAN JUNG Frau Dr. Ahrens, was kann man sich unter einem digitalen Patienten-Zwilling vorstellen? In der...

Atomkern
Wissenschaft

Kern mit Proton-Halo

Neue Messungen an einem exotischen Aluminium-Isotop deuten auf eine ungewöhnliche Struktur hin: Dort gibt es ein nur schwach gebundenes äußeres Proton. von DIRK EIDEMÜLLER Normalerweise stellt man sich Atomkerne als extrem dichte Zusammenballung von Protonen und Neutronen vor, die durch die starke Kernkraft zusammengehalten...

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