Lexikon
Bungeejumping
[bʌndʒidʒʌmpiŋ]
ursprünglich ein Männlichkeitsritual auf der südpazifischen Insel Vanuatu, wo sich junge Männer Lianen an die Fesseln banden und aus großen Höhen in die Tiefe sprangen. Ein Bungeeseil besteht aus ca. 1000 Latexlitzen, wobei das Seilpaket mit Reiß- und Überdehnschutz eine Gesamtdehnungslänge von 37,5 m erreicht. Das Seil wird über zwei Karabinerhaken an Fußschleifen des Springers befestigt. Beim freien Fall von unterschiedlichen Objekten und Absprungmöglichkeiten (u. a. Fernsehtürme, Kräne, Helikopter und Heißluftballone) federt die Seildehnung den Aufprall ab.
Wissenschaft
Eigenes kindliches Gesicht weckt Erinnerungen
Erinnerungen aus unserer Kindheit können wir als Erwachsene oft nur noch schwer abrufen. Doch womöglich könnte ein einfacher Trick unserem Gedächtnis auf die Sprünge helfen: In einem Experiment erinnerten sich Testpersonen detaillierter an frühe autobiografische Erlebnisse, wenn sie ihr eigenes Gesicht währenddessen in einer...
Wissenschaft
Schmilzt die Finsternis?
Neue Messungen deuten darauf hin, dass die Dunkle Energie im Weltall nicht konstant bleibt, sondern abnimmt. Das hätte unabsehbare Konsequenzen für die Physik – und für die ferne Zukunft. von RÜDIGER VAAS Die Dunkle Energie ist klarerweise das größte Rätsel im Universum. Denn sie macht hinsichtlich der Energiedichte mehr als zwei...
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