Lexikon
Verätzung
Schädigung meist von Haut- und Schleimhaut infolge der Einwirkung von ätzenden Stoffen, i. d. R. alkalischen Lösungen (Laugenverätzung) und konzentrierten Säuren (Säurenverätzung). Folgen sind, abhängig von Konzentration und Einwirkdauer, lokale Hautreizung oder Gewebsuntergang (Nekrosen) durch oberflächliche Eiweißdenaturierung. Als Soforthilfe sowohl bei inneren wie äußeren Verätzungen dienen Maßnahmen, die das Ätzmittel hochgradig verdünnen (Spülungen mit oder Trinken von reichlich Wasser) und ggf. chemisch neutralisieren. Liegt eine innerliche Verätzung vor, darf man den Betroffenen keinesfalls erbrechen lassen, da dies zu erneuten inneren Verätzungen führt.
Wissenschaft
Rätsel des Sonnenzyklus gelöst
Alle 10,4 Jahre ist die Zahl der Sonnenflecken am größten. Das konnten Forscher nun erstmals über ein Jahrtausend hinweg nachweisen – und endlich auch die Ursache klären. von THOMAS BÜHRKE Im Jahr 1829 verkaufte Samuel Heinrich Schwabe seine Apotheke in Dessau. Das tat er nicht etwa, weil sie schlecht lief, sondern weil er sich...
Wissenschaft
»Das Standardmodell der Kosmologie muss korrigiert werden«
Die Physikerin Jenny Wagner über die aktuellen Schwierigkeiten, unser Universum zu verstehen. Das Gespräch führte RÜDIGER VAAS Frau Dr. Wagner, Sie sind Hauptautorin eines umfangreichen Übersichtsartikels in der renommierten Fachzeitschrift Classical and Quantum Gravity. Darin geht es um zahlreiche Beobachtungen, die im...